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Wusterhausen Kita-Umbau läuft nach Plan
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16:53 01.06.2018
Die Umbauarbeiten am Haus 2 der Wusterhausener Kita "Regenbogen" laufen planmäßig.
Die Umbauarbeiten am Haus 2 der Wusterhausener Kita "Regenbogen" laufen planmäßig. Quelle: Alexander Beckmann
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Wusterhausen

Wo gibt es welchen Bedarf in der Arbeit mit dem Nachwuchs in den 23 Ortsteilen der Großgemeinde Wusterhausen? Christine Sokollek, seit Mitte April als Koordinatorin für die Jugendarbeit im Rathaus angestellt, sieht seitdem ihre wichtigste Aufgabe darin, Kontakte aufzunehmen, zu knüpfen und sich einen Überblick zu verschaffen.

Jugendkoordinatorin wird aktiv

Ansprechpartner sind Verantwortliche in den Vereinen, ebenso wie die Ortsvorsteher. So sah man Christine Sokollek erst kürzlich bei der Einwohnerversammlung in Nackel, mit dem Angebot, bei offenen Fragen Unterstützung zu geben. Dass die gern angenommen wird, zeigte sich bereits an jenem Abend. Mit dem Kunsthaus in Ganzer hat die Koordinatorin ebenfalls schon Bekanntschaft gemacht und war sehr angetan „von dem, was dort in der Jugendkulturarbeit geleistet wird“, so die Einschätzung.

Die Koordinatorin war auch dabei, als in der letzten Maiwoche im Wusterhausener Schützenhaus die Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses der Gemeindevertretung tagten – mit Schulleiterin Birgit Kusche und den Sozialarbeitern Renita Schulz und Frank Staat als Gästen.

Kita-Umbau geht planmäßig voran

Da es keine Beschlussvorlagen zu besprechen gab, lebte das abendliche Treffen von Informationen. So schätzte Vizebürgermeister Jürgen Gottschalk den Fortgang der Umbauarbeiten am Haus 2 der Kindertagesstätte „Regenbogen“ als positiv ein. „Wir gehen davon aus, dass wir es wie geplant nach den Sommerferien, ab August wieder nutzen können“, so Gottschalk. Birgit Kusche kündigte den Anwesenden die bevorstehende Einschulung von Mädchen und Jungen in vier sogenannten Flex-Klassen an. Das bedeutet: In den Klassen 1 und 2 wird jahrgangsübergreifend unterrichtet.

Christine Sokollek regte unter anderem die Bildung einer Arbeitsgruppe an, auf deren Unterstützung die Jugendkoordinatorin gern bauen würde. Ihr Wunsch: Zwei Mitglieder aus dem Kultur- und Sozialausschuss sollten darin vertreten sein. Und eine Frage hatte die Frau auch mit in die Sitzung gebracht. „Was erwarten Sie von mir?“

Mehr Praktikumsplätze gefordert

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten „Sehr viel“, platzte es aus Torsten Stürmer (AfD) heraus. „Das ist mir nicht konkret genug, es muss schon messbar sein“, so die Antwort der Koordinatorin. Stürmer ließ sich nicht lange bitten. Der Unternehmer aus Wusterhausen plädierte vehement für die abgestimmten Bereitstellung von Praktikumsplätzen für Jugendliche. Er selbst gehe dabei mit gutem Beispiel voran. Nachmacher sind herzlich willkommen. „Das muss aber künftig befördert und gelenkt werden“, bekräftigte Torsten Stürmer.

Von Wolfgang Hörmann