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Wusterhausen Ortspolitik geht auch ohne Parteibuch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Ortspolitik geht auch ohne Parteibuch
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00:24 29.03.2019
34 Bewerber gibt es für die 18 Sitze in der Gemeindevertretung Wusterhausen.
34 Bewerber gibt es für die 18 Sitze in der Gemeindevertretung Wusterhausen. Quelle: dpa
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Wusterhausen

Dass nur noch zwei der etablierten Parteien Kandidaten für die Wahl der Gemeindevertretung Wusterhausen aufstellen, muss für die spätere Arbeit in dem Gremium kein Nachteil sein. So rückt der Einfluss von parteipolitischen Interessen in den Hintergrund.

Und ob in einem Dorf eine Straße ausgebaut oder in Wusterhausen ein neues Feuerwehrgerätehaus entstehen soll, sind sowieso Fragen, die nach den Bedürfnissen vor Ort und den finanziellen Spielräumen der Kommune entschieden werden sollten. Das ist auch prächtig ohne Parteibuch möglich.

Wichtig ist, dass es mehr Kandidaten als Sitze gibt

Viel wichtiger ist es, dass sich deutlich mehr Kandidaten gefunden haben als es Sitze in der Gemeindevertretung gibt. So haben die Einwohner am 26. Mai wirklich eine Wahl.

Schwerer wiegt hingegen, dass sich in den zur Großgemeinde gehörenden Dörfern Brunn, Tramnitz und Trieplatz kein Bewerber für den Posten des Ortsvorstehers gefunden hat.

Das ist außerordentlich bedauerlich, da diese Orte nun ohne eigenes Sprachrohr in der Gemeinde bleiben. Somit wird es für die Einwohner viel schwieriger sein, sich in Wusterhausen Gehör zu verschaffen.

Von Axel Knopf