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Wusterhausen Ideen für die regionale Wirtschaft geschmiedet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Ideen für die regionale Wirtschaft geschmiedet
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10:36 24.02.2019
Eine der Gesprächsrunden bei der Klausurtagung des Vereins Lokale Aktionsgruppe Ostprignitz-Ruppin in Wusterhausen. Quelle: Matthias Anke
Wusterhausen

Zwei praxisnahe Projekte haben sich als Ergebnis der diesjährigen, nunmehr dritten Klausurtagung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Ostprignitz-Ruppin herauskristallisiert.

Bei der dritten Klausurtagung des Vereins Lokale Aktionsgruppe Ostprignitz-Ruppin im Stadtsaal des Hotels Mühlenhof in Wusterhausen. Quelle: Matthias Anke

Bei dem Treffen, das am Freitag und Sonnabend erneut in Wusterhausen erfolgte, stand als eine Frage im Raum, wie sich lokale Wertschöpfungsketten besser fördern lassen. Eine Idee, bei welcher der Landschaftspflegeverband federführend wäre: ein Konzept zu fördern zur Bildung eines „Kompetenzzentrums Hanfanbau“ in der Region.

Und auf die Frage, wie der Austausch unter Gründern besser unterstützt werden könnte, wurde klar: Es gibt Netzwerke, die nur noch untereinander besser kommunizieren müssten. Nun soll analysiert werden, was alles schon vorhanden ist.

Mit Vertretern sämtlicher Verwaltungen, Unternehmern, Bürgern

„Das eine ist also eine Art offenes Ergebnis“, erklärte im Nachgang zur Tagung Alexander Wipper vom Berliner „Büro Blau“, das vom Regionalentwicklungsverein mit dem sogenannten Regionalmanagement beauftragt ist. Diese Fachleute begleiten Antragsteller dabei, Gelder aus dem EU-Programm „Leader“ zu erhalten. „Und dass im anderen Fall ein Konzept über Leader gefördert werden soll, ist recht selten. Meistens geht es ja um investive Dinge“, sagte Wipper.

Eröffnet wurde die Tagung vom Vereinsvorsitzenden und Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann. Vor Vertretern sämtlicher Verwaltungen aus der Region, aber auch Unternehmern und interessierten Bürgern begrüßte er Harald Hoppe vom Landesministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft.

Harald Hoppe informierte, wie weit „Leader“ vorangeschritten ist. Quelle: Matthias Anke

Laut Hoppes Erläuterungen wurden in der Förderperiode 2014/2020 landesweit bisher fast 1100 Leader-Anträge bewilligt, davon 60 im Raum der LAG OPR. Belief sich in Brandenburg das Gesamtinvestitionsvolumen auf über 300 Millionen Euro, entfielen davon etwa 20 Millionen auf OPR.

Regionalmanager Frank Baumann lies sodann Gründer Praxiserfahrungen berichten, etwa Jo Thießen von „Homemade“ aus Wittstock-Karstedtshof, der Produzent regionaler Produkte ist, oder Familie Papenbrock von „Sunna Alpakas“ aus Walsleben. Für die Regionalentwicklungsgesellschaft sprach Robin Schmidt.

Henning Hartmann, Chef der Agargenossenschaft Sieversdorf, sprach über „neue Energienutzungsansätze aus landwirtschaftlichen Produkten“. Quelle: Matthias Anke

Henning Hartmann ließ als Chef der Sieversdorfer Agrargenossenschaft mit seinen Berechnungen rund um die Energiegewinnung aus Heu, das nicht als Futter tauge, aufhorchen. Arne Krohn, Neuruppins Vize-Bürgermeister: „Auch wir denken in den Stadtwerken über alternative Quellen nach, etwa Grünabfälle zu nutzen.“

Regionalmanager Alexander Wipper resümierend: „Es gibt viele schöne Beispiele und Impulse. Hier den Austausch zu fördern, wird eine der wichtigen Aufgaben in der Region sein.“

Von Matthias Anke

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