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Wusterhausen Ortsbeirat Wusterhausen schrumpft weiter
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14:32 12.07.2019
Marco Schimpke Quelle: Alexander Beckmann
Wusterhausen

Der Wusterhausener Ortsbeirat ist von fünf auf drei Mitglieder geschrumpft. Nachdem bereits Axel Herrmann auf sein Mandat verzichtet hatte, weil er in der konstituierenden Sitzung nicht zum Ortsvorsteher gewählt worden war, verkündete jetzt auch Marco Schimpke seinen Rückzug aus dem Gremium.

Sowohl Herrmann als auch Schimpke gehören der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG an. Die hatte bei der Kommunalwahl zwei der fünf Sitze im Ortsbeirat errungen. Die Linke kam mit etwas weniger Stimmen ebenfalls auf zwei Sitze.

UWG ohne Mehrheit

Als Zünglein an der Waage erwies sich die Fünfte im Bunde: Einzelkandidatin Jaqueline Salih stellte sich bei der ersten Ortsbeiratssitzung auf die Seite der Linken. Zum Ortsvorsteher wurde am 20. Juni mit drei zu zwei Stimmen nicht Axel Herrmann von der UWG, sondern Petra Buschke von der Linken gewählt.

Marco Schimpke spricht von der „Nicht-Achtung eines demokratisch zustande gekommenen Wählervotums“. Er geht offenbar davon aus, dass die anderen Ortsbeiratsmitglieder verpflichtet gewesen seien, im Sinne der UWG abzustimmen. Für Schimpke wird der Ortsbeirat „in keiner Weise dem mehrheitlichen Willen der Wusterhausener Bürger gerecht“. Die UWG hatte am 26. Mai 39,8 Prozent aller Stimmen erhalten.

Als Nachrücker auf der UWG-Liste zeigen sich Jens Engelhardt und Jacques-Yves Henry auf Nachfrage derzeit eher abwartend.

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Von Alexander Beckmann

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