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Wusterhausen Nils Lange: So hat „The Voice Kids“ das Leben des Wusterhauseners verändert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Nils Lange: So hat „The Voice Kids“ das Leben des Wusterhauseners verändert
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13:29 02.09.2019
In seinem Zimmer hat Nils Lange noch viele Bilder aus der Zeit bei „The Voice Kids“ vom Jahresanfang. Quelle: Sandra Bels
Wusterhausen

Kurz vor seinem 13. Geburtstag hat Nils Lange die Lust am Singen noch immer nicht verloren. Er singt den ganzen Tag. Zuhause. Im Unterricht. Überall. Der Wusterhausener, der bei der Sat-1-Casting-Show „The Voice Kids“ im Februar in die Battles gekommen war, denkt gern an diese Zeit zurück. „Ich habe auch noch ganz viele Bilder in meinem Zimmer an der Wand“, sagt er und zeigt sie natürlich.

Im Zimmer steht ein kleiner Altar, ein Sideboard, mit Dingen, die ihm wichtig sind. Ein selbst gemaltes Home-Schild gehört dazu, aber auch Bücher, eine Lavalampe, Bilder und vieles mehr.

Auftritt beim Schützenfest in Wusterhausen

Auch Erinnerungen an vergangene Auftritte sind dabei. Davon hatte Nils in den vergangenen Monaten recht viele. Seine Mutter Britta managt sie für den Teenager. „Über Bekanntschaften kommt Nils zu den Auftritten“, erzählt sie. Gerade erst war er beim Schützenfest in Wusterhausen zu erleben. Er sang und tanzte beim Kinderfest im Juni in Dannenwalde mit der Tanzschule Schier/Rösel. „Ich will tanzen, bis ich alt bin“, sagt er und seine Füße wackeln hin und her.

Aber auch beim Tegeler Hafenfest, in Magdeburg und Brandenburg kennt man den jungen Wusterhausener. Zu diesem Auftritten kommt er über die Nachwuchsshow „Die Chance“ im Havelpark Dallgow und die Veranstaltungsagentur Buchholz. Bei der Chance hatte Nils vor längerer Zeit auch seinen ersten öffentlichen Auftritt. Ein dort gedrehtes Video reichte seine Mutter damals für „The Voice Kids“ ein.

Schule steht an erster Stelle

„Mal hat er zwei Auftritte im Monat und mal keine“, erzählt Britta Lange. An erster Stelle stehe immer die Schule, fügt sie an. Nils weiß das und er sieht das genauso.

Mit den Auftritten will er jetzt Bühnenerfahrung sammeln. Wenn er unterwegs ist, hat er stets seinen Fanclub dabei. Dazu gehören immer die Omas, Opa manchmal und andere Familienmitglieder. Mutter Britta darf überhaupt nicht fehlen. „Sie ist mein Manager und meine Chauffeurin“, sagt Nils.

Mit den Auftritten will er jetzt Bühnenerfahrung sammeln. Wenn er unterwegs ist, hat er stets seinen Fanclub dabei. Dazu gehören immer die Omas, Opa manchmal und andere Familienmitglieder. Mutter Britta darf überhaupt nicht fehlen. „Sie ist mein Manager und meine Chauffeurin“, sagt Nils.

Mutter Britta Lange ist die Managerin und der Chauffeurin von Nils. Quelle: Sandra Bels

Fünf bis sechs ruhige Songs

Die Titel, die er bei den Auftritten singt, sucht er sich selbst aus. Meist sind es fünf oder sechs eher ruhige Songs. „Ich bin eher so der Balladensänger“, sagt Nils. „Hallelujah“ singt er sehr gerne, aber auch „Million Dreams“ von Pink. „Eigentlich singe ich am liebsten Schnulzen, von Liebe und Herzschmerz“, erzählt der Schüler und fügt an: „Ich mag es, Emotionen auszudrücken.“

Seine Mutter sagt, dass Nils auch schon versucht hat, peppige Songs zu singen. „Das hat aber nicht funktioniert“, so Britta Lange. Vor der Casting-Show im TV sang Nils außerdem nur deutsche Songs. Erst danach wagte er sich an die englischen Lieder – und blieb dabei.

23 Lieder im Repertoire

Auf Youtube sucht er sich einen Song aus, der ihm gefällt. „Ich höre ihn mir dann ganz oft an, um Text und Melodie zu verinnerlichen“, erzählt er. 23 Lieder hat er aktuell in seinem Repertoire. Eigentlich macht Nils aus allem ein Lied. „Neulich habe ich Brownies gebacken und die Zutaten gesungen, die in die Schüssel kamen“, erzählt er und schaut über den Rand seiner Teetasse.

Nils liebt Tee. Zitrone ist gerade sein Favorit. Aber auch Toffifee werden bei ihm nicht alt. Ansonsten mag er Obst und Gurken. Möhren nimmt er manchmal als Ersatz für Chips.

Wenn er 13 wird, möchte er gern einen eigenen Youtube-Kanal anlegen. Noch mehr als das wünscht er sich eine Sofortbild-Kamera. „Das ist voll cool“, sagt Nils. Er mag es, wenn er die Bilder gleich in der Hand halten kann. Seine Mutter schaut ein bisschen skeptisch. Sie findet die Idee nicht so gut. Das letzte Wort darüber ist bei Langes aber noch nicht gesprochen.

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Von Sandra Bels

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