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Wusterhausen Erneuter Gasalarm: Schon wieder Feuerwehreinsatz an Tankstelle in Wusterhausen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Erneuter Gasalarm: Schon wieder Feuerwehreinsatz an Tankstelle in Wusterhausen
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15:43 01.05.2019
Wegen Gasaustritts an der Tankstelle in Wusterhausen musste die B 5 gesperrt werden - wie vor gut einem Monat schon Mal. Quelle: Julia Redepenning
Wusterhausen

Wegen ausgetretenen Autogases an der B-5-Tankstelle in Wusterhausen musste die Bundesstraße dort am Dienstagabend ab 19.20 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden. Feuerwehren aus der Stadt selbst und auch aus der weiteren Umgebung wie etwa Kyritz kamen zum Einsatz.

Gegen 20.30 Uhr traf auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr aus Wittstock ein. Später folgte noch ein zweiten Gefahrenzug aus Neuruppin.

Ähnliche Lage wie beim Einsatz vor gut einem Monat

Aus Feuerwehrkreisen hießt es am Abend, dass man es mit einem ähnlich umfangreichen Einsatz zu tun habe wie vor gut einem Monat. Da wurde wegen eines Defekts am Autogastank schon einmal Großalarm ausgelöst.

Zum zweiten Mal innerhalb gut eines Monats mussten Feuerwehren wegen Gasaustritts zur Tankstelle nach Wusterhausen ausrücken. Am Dienstag dauerte der Einsatz bis in die Nacht.

Das Gebiet um die Tankstelle wurde weiträumig abgesperrt. Wie Bürgermeister Philipp Schulz informierte, mussten drei Menschen, die innerhalb dieses Areals wohnen, evakuiert werden.* Eine Person kam bei Bekannten und zwei Menschen in einem Hotel unter.

Einsatz bis tief in die Nacht

Der Einsatz dauerte bis tief in die Nacht. Gegen 3 Uhr ist er beendet worden. Nach Angaben der Polizei trat an einem Unterflurtank Gas aus. Die Brandschützer ließen das Gas kontrolliert aus dem Tank entweichen. Deshalb dauerte der Einsatz sehr lange.

Das Leck ist anschließend abgedichtet worden, teilte die Polizei mit. Derzeit werde geprüft, wie es zu der Havarie kam.

Der Verkehr wurde durch die Innenstadt von Wusterhausen umgeleitet. Nach ersten Angaben funktionierte das auch deshalb offenbar recht reibungslos, da am Abend vor dem 1. Mai-Feiertag kaum Lkw unterwegs waren.

Gullys abdichten, explosionssichere Ventilatoren einsetzen

Im März führte der Gasalarm zu einem sechsstündigen Einsatz. Es musste auf Techniker gewartet werden. Spezielle, explosionssichere Ventilatoren kamen zum Einsatz. Etliche Gullys wurden abgedichtet, um das schwere Gas daran zu hindern, in die Kanalisation zu strömen.

Bei dem Einsatz im März entdeckten die Fachleute ein fehlerhaftes Ventil an der unterirdischen Anlage. Die Rede war von einem „defekten Magnetventil“. Laut Polizei entwichen im März deshalb aus dem insgesamt fünf Kubikmeter fassenden Tank etwa 1 500 Liter Flüssiggas.

Diesmal schlechtere Wetterbedingungen

„Heute sind die Wetterbedingungen schlechter. Uns fehlt der Wind“, erklärte Einsatzleiter Björn Haack von der Feuerwehr Wusterhausen, während schon die Sonne am Dienstagabend unterging.

Beim letzten Mal geschah alles bei Tageslicht und der Wind sorgte führte eine bessere Durchlüftung des Areals.

*In einer vorherigen Fassung dieses Artikels hieß es, dass niemand evakuiert werden musste. Diese Information stimmte nicht.

Von Matthias Anke, Julia Redepenning und Axel Knopf

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