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Wusterhausen Wettbewerb: Größte Kartoffel wiegt 260 Gramm
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Wettbewerb: Größte Kartoffel wiegt 260 Gramm
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09:45 29.09.2019
Ortsvorsteher Uwe Tackmann (Mitte) mit den Siegern des Kartoffel-Pflanzwettbewerbs Inge Schäplitz und Fred Bolle. Quelle: privat
Tornow

Zu Ostern 2018 haben Gartenbesitzer im Wusterhausener Ortsteil Tornow eine abgezählte Menge Kartoffeln in der Erde „versteckt“. Es handelte sich um die „Rote Emma“, die Kartoffel des Jahres. Die Erdäpfel sollten üppig und möglichst reichlich wachsen. Schließlich bildeten sie die Grundlage für einen Anbau-Wettbewerb, den sich Ortsvorsteher Uwe Tackmann ausgedacht hatte.

Im Herbst wurden die Sieger gekürt und dabei gleich das 1. Kartoffelfest gefeiert. Die Resonanz fiel damals so gut aus, dass sich alle einigen waren: Das machen wir wieder. Also starteten die Tornower in diesem Jahr eine Fortsetzung.

Neuzüchtung aus Südamerika

Eigentlich wollte man mit der Sorte „Quarta“ (Die Blaue) an den Start gehen. Sie hatte sich 2019 bei der Bewertung durch eine Jury gegen fünf Mitbewerberinnen durchgesetzt. Da das aber erst im Mai passierte, kam sie für den Wachswettstreit der Tornower nicht in Frage und wurde für 2020 vorgemerkt.

„Als Ersatz haben wir auf die „Mayan Twilight“ zurück gegriffen“, so Uwe Tackmann. „Dabei handelt es sich um eine Neuzüchtung aus Südamerika. Es ist eine Knolle der ganz besonderen Art, die jede Ernte nicht nur zu einem optischen Erlebnis macht. Die rot-gelb gefleckte Schale und ihr außergewöhnlicher, kräftiger Geschmack, mit einem Hauch von Marzipan, machen sie zu einer absoluten Gourmetkartoffel.“ Das jedenfalls versprechen die Fachleute.

Hühnerdung als Dickmacher für die Knollen

In Tornow kann man sich nun erkundigen, ob dem auch so ist. Wieder zu Ostern wurde an 20 Interessenten Saatgut ausgegeben. Zur Auswertung das Pflanzwettbewerbs am vergangenen Sonnabend traten zehn Bewerber an. Das größte Exemplar legte der Vorjahressieger auf die Waage. Fred Bolle präsentierte ein 260 Gramm schweres Exemplar. Er hatte wie beim ersten Mal auf Hühnerdung als Dickmacher für die Knollen gesetzt.

In der zweiten Wettbewerbskategorie ging es um die Anzahl kleinerer Kartoffeln, Mindestmaß drei Zentimeter, die ein Pfund ergaben. Bei Inge Schäplitz steckten 43 Knöllchen in der Tüte. Das reichte zum Gewinnen. Als Preise für die Besten gab es Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 20 Euro für den Einkauf im Fleischerladen der Stephanus-Stiftung in Heilbrunn.

Von Wolfgang Hörmann

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