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Wusterhausen Sportlicher Ulk bei den Dossekämpfern
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13:12 11.08.2019
Die Kämpfer und Kampfrichter des 43. Dossepokals in Tornow. Quelle: Fotos (5) André Reichel
Tornow

Sport ist nicht gleich Sport. Davon konnten sich am Sonnabend Besucher des diesjährigen Dossepokals selbst überzeugen.

Eine Wiese an der Dosse ist die Sportarena

Auf einer Wiese an der Dosse, nur einen Steinwurf von Tornow entfernt, schlugen am Wochenende die „Dossekämpfer“ ihr Lager auf, um ihren traditionellen Wettkampf durchzuführen, bei dem sie in außergewöhnlichen Disziplinen um den Dossepokal wetteifern.

Auch in der nunmehr 43. Auflage des Turniers traten die Wettkämpfer mit sportlichem Ehrgeiz und noch viel mehr Humor gegeneinander an. Gut zwei Drittel von ihnen kommen aus dem Altkreis Kyritz, beziehungsweise stammen von dort. Auffällig viele von ihnen tragen den Namen Schmidt und das ist kein Zufall.

Detlef Wolter bereitete Turnier vor

Detlef Wolter aus Tornow sorgte im Vorfeld dafür, dass die sonst wilde Waldlichtung gemäht und aufgeräumt ist, damit sie am Freitag überhaupt zur Arena der Dossekämpfer werden kann.

Im Vorjahr war Wolter noch aktiv bei den Wettkämpfen dabei. Nun hatte der 67-Jährige als Kampfrichter eine Stoppuhr in der Hand.

An den beiden Wettkampftagen standen je sechs Disziplinen auf dem Programm. Nur die Hälfte davon steht vorher fest. Alle anderen Disziplinen werden ausgelost.

Fast alles ungewöhnliche Disziplinen

Biathlon ist von allen noch die gängigste. Bei Sackkarrenrennen, Stabweitspringen, Rübenweitwerfen, Wetttrinken und dem Milchkannenwerfen sieht es da schon ganz anders aus. Alles wurde von den Dossekämpfern erdacht und mit strengem Regelwerk versehen.

So auch beim Badewannenrennen auf der Dosse am Sonnabend , dem zweiten Wettkampftag. Besonders dabei finden sich gewohnheitsgemäß viele Gäste aus den umliegenden Dörfern ein. Gewonnen hat am Ende der Präsident der Dossekämpfer, Uwe Schmidt. Der einstige Kyritzer stand auch schon im Vorjahr auf dem Siegertreppchen ganz oben.

Von André Reichel

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