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Wusterhausen Grundschüler trommeln Weihnachten ein
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10:50 09.12.2019
Die Wusterhausener Grundschule führte in diesem Jahr als Weihnachtsprogramm das Stück „Das Königskind" auf, begleitet von Profi-Trommler Leo Omorodion (M:). Quelle: privat
Wusterhausen

Eine ganz besondere Weihnachtsaufführung gab es in diesem Jahr an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Wusterhausen. Sie trug den Titel „Das Königskind“. Der Aufführung voraus ging eine ganze Woche voller Kreativität.

Professioneller Trommler war dabei

Geleitet wurde sie von Leo Omorodion. Er ist professionellen Trommler des Projektes „Trommelzauber“ und bietet Workshops und Projektwochen speziell für Schulen an. Der gebürtige Nigerianer lebt heute in Hamburg. Schulleiterin Birgit Kusche hat ihn nach Wusterhausen geholt.

Die Kinder haben mit ihm zusammen während der Projektwoche gemeinsamem getrommelt, geprobt, gesungen und getanzt. Alle Klassen waren beteiligt. Unterricht gab es nicht. Zusammen mit den Lehrerinnen wurden außerdem die Kostüme entworfen und die Kulissen für das einstündige Stück gebaut.

Gemeinsamer Morgen-Trommel-Gruß

„Die Probentage begannen immer mit einem gemeinsamen Morgen-Trommel-Gruß“, erzählt Anna Behrend, die als Kinder- und Jugendkoordinatorin der Gemeinde Wusterhausen das Projekt begleitet hat. Die Proben erfolgten klassenweise. In der trommelfreien Zeit wurde gebastelt, gesungen und das Konzert weiter vorbereitet.

Zur Aufführung kamen Eltern, Freunde und Bekannte der Schüler. Anna Behrend sagt: „Es war ein voller Erfolg. Viele Kinder haben sich Miniatur-Trommeln als Andenken mitgenommen.“ Es wird ganz sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass in der Grundschule Wusterhausen getrommelt wurde, so die Kinder- und Jugendkoordinatorin.

„Das Königskind" hieß die diesjährige Weihnachtsaufführung der Astrid-Lindgren-Grundschule Wusterhausen. Quelle: privat

Geschichte spielt in Afrika

Die Geschichte spielte in Afrika und zur Weihnachtszeit. Die Kinder im Stück suchen nach dem, was sie wirklich froh macht und zusammenführt: Echte Freude haben und neue Freunde finden. Dabei begegnen ihnen Tiere, Pflanzen und sogar Regentropfen und ein Regenbogen. „Das Stück hatte keinen örtlichen Bezug, sondern spielte irgendwo in Afrika und es ist außerdem offen für alle Religionen“, sagt Anna Behrend.

Projekt „Raumpioniere“ geht zu Ende

Sie beendet in dieser Woche das Projekt „Raumpioniere“ in Wusterhausen. Darin haben Kinder und Jugendliche seit Anfang des Jahres an der Umgestaltung des Jugendclubs in Wusterhausen gearbeitet. Nach den vielen Treffen, bei denen geplant, diskutiert, gebaut und gestaltet wurde, werden die Arbeiten nun am Sonnabend ab 16 Uhr die neu entstandene Feuerstelle und die selbstgebauten Bänke bei Feuer, Würstchen und Punsch eingeweiht.

Projektarbeit für 2019 beendet

„Die Raumpioniere wird es auch im nächsten Jahr noch geben, aber die Projekte für 2019 ist beendet“, so Anna Behrend. Sie hat zusammen mit den engagierten Kindern und Jugendlichen, Vertreter der Gemeinde und des Ortsbeirats Wusterhausen und Engagierte der Berlin-Brandenburgischen Landjugend eingeladen. Mit dabei ist auch Pia Wehner von der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung Brandenburg, die das Projekt gemeinsam mit der Gemeinde finanziert hat.

Ein Schild für den Jugendclub

2020 soll noch ein Schild für den Jugendclub entworfen werden, damit er auch von außen gut zu erkennen ist. Anna Behrend plant für das kommende Jahr weitere Projekte. In einem soll es zum Beispiel Workshop-Reihen mit den Kitas, der Grundschule und Jugendlichen geben. Fotografie, Kunst und Theater stehen im Mittelpunkt. Kinderrechte stehen im Mittelpunkt. „Wir wollen sie kreativ erarbeiten, kennenlernen und nach außen tragen“, so die Koordinatorin.

Von Sandra Bels

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