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Wusterhausen Viele Sieger beim 20. Landesjugendcamp der Feuerwehren
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11:05 29.07.2019
Schnell leerte sich die Wiese: Alle packen wie beim Aufbau gemeinsam mit an.  Quelle: Julia Redepenning
Wusterhausen

 Ende gut, alles gut. Es begann mit Sturm und Regen und endete mit vielen lachenden Gesichtern und einer Prise Wehmut.

Samstag war der Abreisetag im „Ruppiner Ritter-Camp“ der Landesjugendfeuerwehr in Wusterhausen.

Mehr als 600 Teilnehmer packten nach dem letzten gemeinsamen Frühstück ihre Sachen und räumten den Platz vor der Dosse-Halle.

Ein letztes Mal füllte sich die Dosse-Halle in Wusterhausen mit mehr als 600 Kindern und Jugendlichen der Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Land.  Quelle: Julia Redepenning

„Wir freuen uns, dass wir es geschafft haben“, sagte Sebastian Kalabis, der für die Öffentlichkeitsarbeit beim Verband zständig ist. Er fügte jedoch hinzu: „Aber etwas traurig ist es schon, denn es war wirklich eine tolle Zeit hier in Wusterhausen.“

Abschied von der Dossestadt

Vor der offiziellen Verabschiedung durch Landesjugendfeuerwehrwart Sven Szramek stand noch ein gemeinsames Frühstück auf dem Plan. Schon kurz danach machte sich Aufbruchstimmung breit und die ersten Zelte und Lager wurden abgebaut.

Am Samstag ging es wieder Richtung Heimat nach einer Woche Jugendlager.  Quelle: Julia Redepenning

Schnell leerte sich die Wiese vor der Dosse-Halle. Ein ungewohntes Bild, denn eine Woche lang war dort ein Camp mit mehr als 600 Personen vorhanden. „Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei der Gemeinde Wusterhausen für die Gastfreundschaft“, so Sven Szramek bei seiner Abschlussrede. „Ich hoffe, wir haben die Nerven der Wusterhausener nicht zu stark strapaziert und dürfen wiederkommen“, sagte er lachend.

Das beste Wappen kommt aus Mittenwalde

Im Anschluss standen noch Siegerehrungen an. Passend zum „Ritter-Camp“ wurden von den Jugendlichen Wappen gebaut und das beste wurde am Ende gekürt. Schön waren sie alle anzusehen, da waren sich alle einig.

Diese Wappen wurden von den Kindern selbst gebaut und gestaltet. Am Samstag vor der Abreise wurde das Schönste geehrt.  Quelle: Julia Redepenning

Am Ende konnte sich das Team aus Mittenwalde durchsetzen und sich den ersten Platz sichern. Die Mitglieder der Feuerwehr Michendorf kamen mit ihrem Wappen auf Platz zwei und die Mädchen und Jungen aus Potsdam kamen auf den Bronzeplatz.

Ebenfalls wurde das große Fußball- und Volleyballturnier ausgewertet und die Sieger bekanntgegeben. Sie wurden mit kleinen Pokalen und Preisen geehrt. Mit viel Applaus und Jubelschreien gab es auch noch Geschenke für all die Kinder, die während des Camps ihren Geburtstag feierten. Auch sie erhielten ein kleines Geschenk.

Glückwunsch! Das sind die Gewinner des Fußballturniers. Quelle: Julia Redepenning

Und dann hieß es Abschied nehmen. Mit dieser Preisvergabe endete auch das „Ruppiner Ritter-Camp“ und die letzten Sachen wurden verpackt. Mit Blaulicht und Martinshorn rollten die Feuerwehrleute vom Platz.

Nächstes Jugendlager in zwei Jahren geplant

„In zwei Jahren wird es dann das nächste Lager vom Landesjugendfeuerwehrverband geben“, sagte Sebastian Kalabis. Wo die Reise hingehen wird, kann noch nicht gesagt werden.

Was im diesjährigen Zeltlager so alles passiert ist, kann auf der Seite www.ljf-bb.de nachgelesen werden. Auf dem Youtube-Account gibt es sogar Videos und Tagesberichte. „Vorbeischauen lohnt sich“, verspricht Sebastian Kalabis.

Von Julia Redepenning

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