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Wusterhausen Warum die Sanierung der B 5 durch Segeletz ein weiteres Mal verschoben wird
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Warum die Sanierung der B 5 durch Segeletz ein weiteres Mal verschoben wird
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18:27 12.08.2019
Die Bundesstraße 5 in Segeletz ist seit Jahren ein Thema. Sie muss dringend saniert werden. Geh- und Radwege fehlen. Quelle: Archivfoto Matthias Anke
Segeletz

Der Einwohnerprotest aus Segeletz hat gefruchtet. Der Forderung nach mehr Sicherheit für Radfahrer im Zuge der Erneuerung der durch den Ort führenden Bundesstraße 5 will der Landesbetrieb Straßenwesen nachkommen. Das bestätigt Dezernatsleiter Frank Schmidt der MAZ auf Nachfrage.

Die Planung wird dafür noch einmal verändert. Segeletz bekommt dann wie gefordert in der Lindenstraße beidseitig separate Radwege. Eine Auswirkung dessen laut Schmidt: „Der Baubeginn wird sich um ein Jahr verschieben.“

Vollsperrung mit weiträumiger Umleitung über Neustadt und Dreetz

Dabei gab es schon einmal eine Verzögerung, und geredet wird über die Sanierung dieses Teilstücks ohnehin schon seit etlichen Jahren. So hieß es Anfang 2018: Der Landesbetrieb Straßenwesen plant, die B 5 in Sege­letz im kommenden Jahr 2019 komplett zu sanieren. Geschehen soll dies bei Vollsperrung mit einer weiträumigen Umleitung über Neustadt und Dreetz.

Vorgesehen war, schon im ersten Quartal dieses Jahres 2018 die Segeletzer bei einer Einwohnerversammlung über das Vorhaben zu informieren. Vorbereitende Arbeiten sollten zum Jahresende 2018 beginnen. Eigentlicher Baubeginn wäre dann im Frühjahr 2019 gewesen.

Brennereiruine war pünktlich verschwunden

Der dringend notwendig gewordene Abriss der Brennereiruine wurde im Herbst erledigt. Doch die besagte Versammlung erfolgte erst im Dezember 2018.

Ein Projektant, der Projektverantwortliche seitens des Landesbetriebes, und Dezernatsleiter Frank Schmidt erläuterten dabei den Segeletzern detailliert die nun doch erst ab Ende 2019 vorgesehenen Abläufe. Dabei ging es sehr lebhaft zu. Denn die Einheimischen gingen angesichts dieser Ausführungen von einem schon fertigen Plan aus. Sie fühlten sich vor vollendete Tatsachen gestellt und kritisierten das auch.

Neuer Termin: Ende 2020

Regelrechter Streit entzündete sich an dem Fakt, dass ein 1,25 Meter breiter „Schutzstreifen“ für Radfahrer entstehen sollte. Im Klartext hieß das: Fahrbahnmarkierungen auf der viel befahrenen B 5, die bei Begegnungsverkehr von Lastern auch schon mal negiert werden könnten. „Und wo bleibt unsere Sicherheit?“ Die Frage, vielfach variiert in allen Tonlagen geäußert, erhielt als Antwort den Verweis auf geltendes Recht, was keinen überzeugte.

Und so wird es nun auch nicht kommen. „Wir machen solche Versammlungen vor wichtigen Bauvorhaben ja nicht zum Zeitvertreib, sondern um die Meinung der Menschen zu hören und ihre Anregungen aufzunehmen“, sagte Frank Schmidt jetzt der MAZ. „Natürlich hat das auch Folgen.“ So könne es nun eben statt im anstehenden Winter erst Ende 2020 losgehen.

Von Wolfgang Hörmann

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