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Wusterhausen Behrendts öffnen den Weihnachtsbaumhof
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Behrendts öffnen den Weihnachtsbaumhof
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17:27 27.11.2018
Vorm Saisonstart kamen Wusterhausens Bürgermeister Philipp Schulz und CDU-Bundespolitiker Sebastian Steineke (r.) zu Besuch. Quelle: Alexander Beckmann
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Nackel

Den Nackeler Weihnachtsbäumen hat die sommerliche Dürre kaum geschadet. „Wir haben hier sehr viel Lehm und der hält die Feuchtigkeit“, sagt Heide Guhl-Behrendt. Auf ihrem Familienhof beginnt jetzt wieder die Hochsaison für das schmückende Grün. „Ab dem 1. Advent kann jeder kommen und seinen Baum schlagen.“ Täglich ist dann ab 9 Uhr geöffnet.

Die Weihnachtsbaumernte an sich läuft schon etwas länger. Heide Guhl-Behrendt und Gisela Behrendt, die den Hof gemeinsam betreiben, konnten im August bei der internationalen Weihnachtsbaummesse in Dänemark neue Kunden gewinnen. Sie beliefern jetzt unter anderem Kaufland-Märkte im Berliner Umland. Auch in Gärtnereien und Blumenläden beispielsweise in Breddin, Friesack, Neustadt und Wusterhausen sind Nackeler Bäume zu bekommen.

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Suchen, sägen, Spaß haben

„Die meisten Leute wollen aber selbst einen aussuchen und schlagen“, ist die Erfahrung der beiden Plantagenbesitzerinnen, die auf ihren Hof das dafür nötige Werkzeug und die Transportverpackung bereit halten.

Am Sonnabend, dem 15. Dezember, soll das Selbst-Ernten besonders unterhaltsam ablaufen. Dann lädt der Behrendt-Hof ab 10 Uhr zum vorweihnachtlichen Hoffest ein. „Unsere Ortsvorsteherin war da und mitgeholfen, die Scheune zu schmücken“, freut sich Heide Guhl-Behrendt.

Buntes, ländliches Programm

Beim Fest selbst wird der Wusterhausener Schützenverein wieder zum Bogenschießen einladen. Kathrin Mason-Brown aus Ganzer zeichnet Porträts der Besucher. Es gibt Musik sowie ein jahreszeitliches Speisen- und Getränkeangebot. Keksbäcker, Keramiker, Kerzenzieher, Seifensieder und Besenmacher präsentieren ihr Handwerk. Außerdem haben viele Unternehmen und Privatpersonen aus Nackel und Umgebung Preise für die Tombola gespendet. „Alles, was dabei an Geld reinkommt, wird für die 700-Jahr-Feier gespendet“, kündigt die Weihnachtsbaumfrau an. Nackel hat nächstes Jahr sein Jubiläum.

Für Gisela Behrendt und Heide Guhl-Behrendt wird es der Adventszeit nicht an vorweihnachtlichem Flair mangeln. „Wenn der 24. ran ist, gehen wir nach Boltenmühle schön essen und das war’s dann“, sagt Gisela Behrendt. Doch zumindest für die Enkel werde es auch einen eigenen Weihnachtsbaum im Haus geben.

Von Alexander Beckmann