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Wusterhausen Wusterhausener wollen die Umwelt besser schützen
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12:55 13.11.2019
Uwe Tackmann brachte am Dienstag stellvertretend für alle Fraktionen den Antrag zur Bildung einer Arbeitsgruppe „Ökologie und Umwelt“ ein. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Daran können sich auch altgediente Kommunalpolitiker in Wusterhausen nicht erinnern: In seltener Einmütigkeit reichen alle Fraktionen der Mandatsträger gemeinsam einen Antrag ein. Bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstagabend gab es diese Premiere.

Am 26. November, so der Antrag, mögen die Gemeindevertreter darüber abstimmen, eine Arbeitsgruppe „Ökologie und Umweltschutz“ einzusetzen.

Auf Initiative der Linken und der WKM

Diese Absicht bekunden die Fraktionen CDU, Ländlicher Raum, Die Linke, Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) und Wusterhausen kann mehr (WKM) gleichermaßen. Initiiert haben das Ansinnen die Fraktionsvorsitzenden Uwe Tackmann (Die Linke) und Lothar Schnick (WKM).

Der Ausschuss sagte einstimmig Ja. Bürgermeister Philipp Schulz erhielt den Auftrag, eine entsprechenden Beschlussvorlage erarbeiten zu lassen. Das Votum darüber in zwei Wochen dürfte nur noch Formsache sein.

So begründen die Fraktionen ihren Antrag

In der Begründung des Antrags heißt es: „Die weltweite Umweltzerstörung macht auch vor unserer Gemeinde nicht halt. Mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger erleben immer bewusster die Zerstörung der Landschaft und die Verarmung der Natur. Die Menschen äußern ihren Protest dagegen.

Dies zwingt die Verantwortlichen der Gemeinde als Teil der Bürgerschaft auch auf kommunaler Ebene dem weltweiten Trend im Rahmen der eigenen Möglichkeiten entgegen zu wirken. Die Arbeitsgruppe Umweltschutz soll hierbei einen wichtigen Beitrag leisten.“

Was ist das Ziel der Arbeitsgruppe? Sie soll im Rahmen der Möglichkeiten, die es in der der Großgemeinde gibt, Handlungsanweisungen und -empfehlungen geben.

Ferner geht es darum, Projekte zu begleiten, die den Bau und die Infrastruktur betreffen.

Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, ist ein weiteres Betätigungsfeld. Dazu zählen das Organisieren von Bürgerforen und Workshops. In der Arbeitsgruppe können jeweils ein Vertreter der Fraktionen, ein bis zwei Mitarbeiter der Verwaltung sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger vertreten sein.

Maximal zwölf Mitglieder für die Umweltschützer-Gruppe

Die Größe der Umweltschützer-Gruppe wird auf zwölf Mitglieder begrenzt. Struktur und Arbeitsweise legt die AG selbstständig fest.

Obwohl der letzte Schritt noch aussteht, sind die Vorbereitungen bereits im Gange. „Bis auf die CDU haben alle Fraktionen schon ihr Mitglied benannt. Außerdem sind fünf Einwohner zur Mitarbeit bereit.

Auch die Gemeindeverwaltung schickt einen Vertreter“, teilte Uwe Tackmann am Dienstag mit. Seiner Ansicht nach gibt es „auch bei uns eine Menge Themen aus Ökologie und Umweltschutz, die es zu behandeln gilt.“ Schon die Tatsache, dass es im Rathaus keine Abteilung gebe, die sich speziell mit dem Umweltschutz beschäftige, rechtfertige die jetzige Reaktion.

Von Wolfgang Hörmann

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