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Wusterhausen Stadt vergibt Zuschüsse für Projekte
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10:57 08.01.2019
Daniela Dörfel und Chady Seubert (v. l.) sind das „Theater Vogelfrei“. Auch einer ihrer Auftritte – organisiert von Wegemuseum und Bibliothek – wurde 2018 aus dem Verfügungsfonds finanziert. Quelle: Archivfoto: MAZ
Wusterhausen

Die Gemeinde Wusterhausen will auch in den Jahren 2019 und 2020 Aktivitäten fördern, die der Erhaltung des historischen Stadtkernes nebst kulturellen Aktivitäten dienen. Der Beschluss, dafür pro Jahr wieder 30 000 Euro als Zuschüsse für Projekte bereit zu stellen, wurde bei der letzten Sitzung der Gemeindevertreter einstimmig angenommen.

Eine solche Förderrichtlinie gibt es seit 2017. Die Fortsetzung erfolgt im bisherigen Rahmen, allerdings mit zwei Veränderungen. So erweitert sich der Kreis der Antragsberechtigten – bisher Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine, Verbände, Schulen, Kinder- und Jugendgruppen – um sogenannte „Interessengemeinschaften“. Das ermöglicht unter anderem auch dem jüngst gegründeten städtischen Festkomitee, die Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Im Vorjahr wurden acht Vorhaben unterstützt

Unter dem Punkt „Förderhöhe und Wirtschaftlichkeit“ wurde die Grenze, ab der drei Angebote eingeholt werden müssen, von 500 Euro auf 1000 Euro angehoben. Unverändert bleibt es bei der Einteilung in drei Handlungsfelder. Es sind „Marketingaktionen und öffentlichkeitswirksame Projekte“, „bauliche und sonstige Investitionen auf privaten Grundstücken“ und „Gestaltung des öffentliches Raumes“. Im Vorjahr gab es acht Vorhaben, die finanzielle Zuschüsse in unterschiedlicher Höhe (maximal 5000 Euro) erhielten. Dazu gehörten Dacheindeckungen in den Wohnhäusern Domstraße 5, Am Markt 12 und Kyritzer Straße 27.

Unterstützung erfuhren ferner eine Impro-Lesung mit dem „Theater Vogelfrei“ und das 1. Wusterhausener Altstadtfest. Für die ebenfalls geförderte Herstellung eines hölzernen Pavillons, der gegenwärtig auf dem Wusterhausener Museumshof steht, seinen Platz aber perspektivisch am Ufer des Klempowsees bekommen soll, war der Gewerbeverein der Antragsteller. Eine neue Bestuhlung für den Platz vor der Pizzeria „Paludi“ wurde ebenfalls durch eine Finanzspritze aus Fördergeld möglich.

Antragstellung und weitere Auskünfte gibt es bei Hartmut Janschke unter 033979/8 77 13.

Von Wolfgang Hörmann

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