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Wusterhausen Bürgermeister kommt mit Geschenken nach Polen
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10:18 16.12.2019
Die Wusterhausener Delegation hatte für die polnische Kita Spielzeug und Süßigkeiten dabei. Quelle: privat
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Wusterhausen

Bürgermeister Philipp Schulz hat ein gutes Jahr nach seinem Amtsantritt seinen Antrittsbesuch beim Bürgermeister der polniscvhen Partnerstadt von Wusterhausen, Przytoczna, absolviert. Mit dabei waren der Vorsitzende der Gemeindevertretung Oliver Grube sowie Klaus Ribbe als Vorstandsvorsitzender der Gewerbegemeinschaft Wusterhausen und Hannelore Rose, Seniorenbeauftragte der Gemeinde Wusterhausen.

Austausch über politische Situation

Nicht nur für Schulz war es der erste Besuch in Polen. Auch Oliver Grube, der erst seit Juni Vorsitzender der Gemeindevertretung Wusterhausen ist, war es der erste Besuch in der polnischen Partnergemeinde. der polnischen Gemeinde. Schulz berichtet, dass Przytocznas Bürgermeister Bartlomiej Kucharyk zunächst zum Austausch über die politischen Situation in Polen gebeten hatte.

Anschließend sahen sich die Gäste eine Kita an, die mit Fördergeldern der Europäischen Union gebaut worden war. „Die Kinder zeigten ein Programm und wir verteilten Süßigkeiten und Spielzeug“, so Schulz. Nächste Station war die Schule, die ebenfalls Fördermittel der EU erhielt. „Die guten Lern- und Sportbedingungen haben uns überzeugt“, sagt Philipp Schulz.

Kieswerk wurde besichtigt

Nach der Schulbesichtigung sahen sich die Gäste aus Deutschland ein Kieswerk an, das sich in der Nähe von Przytoczna befindet. Schulz und Grube waren beeindruckt von den Maschinen, die dort im Einsatz sind und sie durften eine Runde mit einem Muldenkipper drehen. „Wir waren erstaunt über die Beweglichkeit des Lasters“, erzählt der Bürgermeister. Der Muldenkipper hat über 330 PS, ist zehn Meter lang und dreieinhalb Meter hoch.

Die Maschinen im Kieswerk beeindruckten die Gäste aus Wusterhausen. Quelle: privat

Kulturhaus war einst eine Kirche

Am Nachmittag sahen sich die Besucher das Kulturhaus von Przytoczna an. Das Gebäude vereint Kino, Bibliothek, Künstleratelier sowie Gästezimmer. Jahrzehnte zuvor war es laut Schulz eine evangelische Kirche. Mit einem Film über das traditionelle Tomatenfest in Przytoczna und einem gemeinsamen Abendessen endete der Tag.

Klaus Ribbe und Hannelore Rose waren nicht das erste Mal in der Partnerstadt. „Und trotz der zahlreichen Besuche dort, gibt es für uns immer wieder etwas Neues zu entdecken“, sagen sie. Bei den Unternehmungen zeigte sich, wie gut die beiden Przytoczna kennen. „Sie hatten fast immer passende Anekdote zu erzählen“, so Schulz.

Gastfreundschaft beeindruckte die Delegation

Oliver Grube war beeindruckt von der Gastfreundschaft und der Herzlichkeit in Polen. Verständigungsprobleme gab es nicht, da Angestellte der polnischen Gemeinde als Dolmetscher dabei waren.

Das nächste Treffen der freundschaftlich verbundenen Städte ist für den Neujahrsempfang in Wusterhausen geplant. Er findet am 17. Januar statt.

Von Sandra Bels

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