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Wusterhausen Robobus für Nachhaltigkeitspreis nominiert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Robobus für Nachhaltigkeitspreis nominiert
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16:16 20.09.2019
Seit gut zwei Monaten dreht der autonome Kleinbus in Wusterhausen seine Runden. Quelle: Alexander Beckmann
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Wusterhausen

Das Forschungsprojekt „AutoNV OPR“, das die Grundlage für den Testbetrieb eines autonomen Busses in Wusterhausen bildet, wurde jetzt für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert.

Die Jury des Nachhaltigkeitspreises begründet das so: „Das innovative und zukunftsweisende Projekt AutoNV OPR setzt bedarfsorientiert genau dort an, wo eine Verbesserung der Infrastruktur am nötigsten ist – im strukturschwachen, ländlichen Raum. Eine transparente, partizipative Vorgehensweise, bei der die Zielgruppe von Anfang an intensiv in die Planung und Umsetzung einbezogen wird, sorgt für hohe Nutzerakzeptanz.“

Das Forschungsvorhaben in Wusterhausen untersucht, wie automatisiert fahrende Fahrzeuge im ländlichen Raum eingesetzt und wie fahrerlose Minibusse Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs werden können. Es geht dabei vor allem um Strecken, die mit dem klassischen großen Bus nicht wirtschaftlich betrieben werden können.

Der Radius des autonomen Busses wird immer größer

In der ersten Phase seines Probebetriebes fuhr der autonome Minibus eines französischen Herstellers ab Juli zunächst nur auf einer kleineren Strecke am Bahnhof und im historischen Stadtzentrum. Inzwischen bindet er auch einen Supermarkt im Süden der Stadt an. Später soll dann noch das nördlich gelegene Wohngebiet „Am Horstberg“ hinzukommen.

Das Forschungsprojekt mit einem Gesamtvolumen von rund zwei Millionen Euro wird gemäß der Förderrichtlinie „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ des Bundes mit 1,54 Millionen Euro bezuschusst. Es läuft noch bis Mitte 2020.

Projektpartner sind die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Dresden, die Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft (ORP) sowie die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (REG). Beteiligt sind zudem der Landkreis Ostprigntz-Ruppin und der Neustädter Fahrzeughersteller Hüffermann Transportsysteme.

Nominiert in der Kategorie „Forschung“

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis beruht auf einer Stiftung. Er wird in diesem Jahr zum 12. Mal in verschiedenen Kategorien vergeben. Das Wusterhausener Projekt konkurriert in der Kategorie „Forschung“ mit zwei weiteren Nominierten um den Titel.

Entscheidend sind letztlich die bei einem Online-Voting gesammelten Stimmen. Noch bis zum 18. Oktober hat jedermann die Möglichkeit, sich unter www.nachhaltigkeitspreis.de für eines der dort vorgestellten Projekte zu entscheiden.

Die Preisverleihung findet dann am 22. November beim Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf statt.

Von MAZonline

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