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Polizei Jugendliche drehen Musikvideo an Bahngleisen
Lokales Polizei Jugendliche drehen Musikvideo an Bahngleisen
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12:23 26.08.2014
Bahnanlagen sind kein Spielplatz.
Bahnanlagen sind kein Spielplatz. Quelle: Martin Gerten
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Fürstenwalde

Am Samstagmorgen gegen 7 Uhr wurden drei Jugendliche in Fürstenwalde (Oder-Spree) im Gleisbereich auf Höhe der Johann-Sebastian-Bach-Straße beobachtet. Eine alarmierte Bundespolizeistreife holte die drei Jungen im Alter von 15 bis 18 Jahren aus dem Gefahrenbereich.

Den Beamten gegenüber gaben sie an, ein Musikvideo zu ihrem selbstgeschriebenen Song aufnehmen zu wollen. Zu diesem Zweck führten sie eine Videokamera und ein Stativ mit. Der Bahnverkehr war durch den Vorfall nicht beeinträchtigt und alle Beteiligten blieben unverletzt.

Die Beamten verwarnten die Jugendlichen und klärten sie über ihr leichtsinniges Verhalten auf. Im Anschluss konnten die drei Fürstenwalder ihren Heimweg antreten.

Die Polizei warnt erneut davor, Bahnanlagen zu betreten. Dort bestehe Lebensgefahr.

Gefährliche Selfies auf den Gleisen

Auf Bahnanlagen gefährden Kinder und Jugendliche immer wieder sich und andere. Erst in der vergangenen Woche gab es einen ähnlichen Zwischenfall in Berlin: Zwei 13-jährige Mädchen haben sich ausgerechnet die S-Bahn-Strecke zwischen Tegel und Schulzendorf ausgesucht, um Fotos von sich zu machen. Als sich eine S-Bahn näherte, ließen sich die Mädchen auch durch lautes Hupen nicht bei ihren Selfies stören.

Lebensgefährlicher Stromschlag in Rathenow

Nicht nur der Zugverkehr, auch der Bahnstrom stellt eine tödliche Gefahr im Gleisbereich dar. Eine gefährliche Mutprobe wurde einem 13-Jährigen aus Rathenow (Havelland) zum Verhängnis: Er war im November beim Klettern auf einem Kesselwagen an eine Oberleitung geraten und hatte dabei einen 15.000 Volt-Stromschlag bekommen. Wenige Tage später ist er seinen schweren Verletzungen erlegen.

MAZonline

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Zwei 13-jährige Mädchen haben am Donnerstag einen extravaganten Ort gesucht, um Fotos von sich zu machen. Die S-Bahn-Gleise zwischen Tegel und Schulzendorf erschienen ihnen dafür ideal. Als sich eine S-Bahn näherte, ließen sich die Mädchen auch durch lautes Hupen nicht stören.

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