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Polizei Barnim: Bestialischer Mord unter Party-Gästen
Lokales Polizei Barnim: Bestialischer Mord unter Party-Gästen
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20:06 17.04.2015
In der Nähe des Schorfheider Ortsteils Lichterfelde (Barnim) soll ein Mann getötet worden sein. Eine Mordkommission untersuchte am Mittwochabend den mutmaßlichen Tatort. Quelle: Andre Braune
Schorfheide

Nach der Ermordung eines 59-Jährigen in der Gemeinde Schorfheide (Barnim) ist gegen einen 44 Jahre alten Mann Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Das teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) am Freitag mit. Der 44-Jährige gilt als mutmaßlicher Haupttäter. Die Ermittlungen gehen weiter. Auch eine 26-jährige Frau und ein 33-jähriger Mann sind im Visier von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Der 44-Jährige hatte sich bei der Polizei gestellt. Einer Nachbarin soll er zuvor von seiner Tat berichtet haben, gegenüber den Ermittlern schweige er derzeit aber, hieß es.

Leiche wurde verbrannt

Am Freitag gab es neue Erkenntnisse zur Todesursache. Dem 59-Jährigen sei mit einem 10 Kilogramm schweren Tresor der Schädel eingeschlagen worden, so Staatsanwalt Sören Schrade. Dies habe zum Tode geführt. Am Samstagmorgen sei die Leiche zerstückelt und dann verbrannt worden.

Nach ersten Ermittlungen wurde der Tote über Nacht mit Zweigen abgedeckt. Am nächsten Morgen hörten Anwohner Motorsägen und sahen Qualm. Polizisten entdeckten in der Grube den fast völlig verbannten Leichnam. Nur noch Knochenreste und Asche waren vorhanden. Die Rechtsmedizin kläre gegenwärtig, ob es sich bei den Leichenresten tatsächlich um den 59-Jährigen handelt.

Nachbarin verständigt die Polizei

Das Verbrechen hat sich nach Auskunft der Staatsanwaltschaft bereits am Freitagabend in der Nähe des Schorfheider Ortsteils Lichterfelde ereignet. Auf einer privaten Feier soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein, die für den 59-Jährigen tödlich endete. Genaueres zum Motiv sei noch nicht klar.

Alkohol im Spiel

Wie und warum es zu dem Gewaltausbruch kam, ist noch unklar. Dazu gebe es widersprüchliche Aussagen, wie Sprecher Sören Schrade am Freitag sagte. Fest stehe jedoch, dass alle Beteiligten unter Alkoholeinfluss standen.

Viele offene Fragen

Zum Tathergang und zu möglichen Hintergründen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft intensiv weiter.

MAZonline

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