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Polizei Nach Entschärfung von Bombe Nummer 209: Zwei neue Verdachtspunkte in Oranienburg
Lokales Polizei Nach Entschärfung von Bombe Nummer 209: Zwei neue Verdachtspunkte in Oranienburg
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16:16 12.12.2019
Steht für Sprengmeister André Müller und sein Team in diesem Jahr noch eine Bombensprengung an? Quelle: Helge Treichel
Oranienburg

Die Entschärfung des 209. Blindgängers in Oranienburg war am Donnerstag Punkt 13.58 Uhr Geschichte. Sprengmeister André Müller und sein Team hatten einmal mehr ganze Arbeit geleistet. Dennoch wurde die Freude über die geglückte Stilllegung der 500-Kilogramm-Bombe durch eine Nachricht getrübt.

So berichteten André Müller und Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm von zwei kürzlich festgestellten Anomalien im Friedrichsthaler Forst, nahe des Gewerbegebiets Nord. Dort hatte erst im Oktober dieses Jahres eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt werden müssen, die offenbar zuvor von Schatzsuchern zufällig im Wald gefunden worden war.

Wie Sylvia Holm auf MAZ-Nachfrage erklärte, werden die beiden neuerlichen Anomalien gegenwärtig „langsam vorbereitet, das heißt aufgegraben“. Im Laufe der kommenden Woche werde eine Aussage dazu erwartet, „um welche Gegenstände es sich dabei handelt“. An welchem Wochentag diese Information eingehe, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Laut MAZ-Informationen steht im Fall einer Bestätigung zweier neuerlicher Blindgänger dann eine zeitnahe Sprengung noch in diesem Jahr im Raum. Aufgrund der Lage der Verdachtspunkte wäre zudem der Einzugsbereich davon betroffener Anwohner – am Treidelweg mussten rund 5200 Bewohner den Sperrkreis verlassen – deutlich kleiner. Es wären dann Bomben Nummer 210 und 211, die nach der Wende in Oranienburg beseitigt würden, Bomben Nummer sechs und sieben allein im Jahr 2019.

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Von Nadine Bieneck

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