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Polizei Polizei bringt verletzten Storch zum Tierpark
Lokales Polizei Polizei bringt verletzten Storch zum Tierpark
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16:23 26.04.2015
Rolf Mauersberger und Laura Dudek mit dem verletzten Storch. Quelle: Elinor Wenke
Stülpe

Zu einer Rettungsaktion der besonderen Art wurde die Luckenwalder Polizei am Sonnabendnachmittag gerufen. Ein Storch war in Stülpe gegen eine Laterne gekracht und landete verletzt im Garten von Maik Laubert und Bettina Beck. Er hatte sich vermutlich den Flügel gebrochen und konnte sich nicht mehr selbst fortbewegen. „Wir haben mehrmals vergeblich versucht, einen zuständigen Tierarzt zu finden“, berichtete Maik Laubert, „als wir nicht mehr weiter wussten, haben wir die Polizei gerufen.“

Der Tierpark als einzige Option am Wochenende

Auch die bemühte sich zunächst telefonisch um eine Lösung – ohne Erfolg. „Wir haben zu dritt locker eine Stunde lang versucht, bei verschiedenen Institutionen und Ämtern und auch einer Storchenauffangstation anzurufen“, berichtete Dienstgruppenleiter Rolf Mauersberger. „Wenn wir jemanden erreicht haben, wollte der eine Blanko-Erklärung zur Übernahme möglicher Kosten, die kann ich nicht geben“, so Mauersberger weiter. Der Luckenwalder Tierpark schließlich bot an, den verletzten Vogel aufzunehmen.

Störchin brütet bereits

Mit seinen Kollegen Lars Bärwald und Laura Dudek rettete Mauersberger schließlich Vater Adebar, wickelte ihn in ein weißes Tuch und brachte ihn auf seinem Schoß im Polizeiauto nach Luckenwalde. „Das ist gar nicht so einfach, wir haben ein Behördenfahrzeug und der Storch ist ein Wildtier“, sagte Mauersberger. Gegen 17.30 Uhr nahm Tierparkmitarbeiter Torsten Leitz den Patienten in sicheren Gewahrsam. Mauersberger sorgt sich indes um die Störchin. „Wenn sie schon brütet, verlässt sie das Nest nicht und ist auf Nahrung von ihrem Partner angewiesen“, sagte er. Er hofft auf Hilfe zuständiger Behörden, damit sie nicht verhungern muss.

Von Elinor Wenke

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