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Polizei Hundehasser verunsichert Zossen
Lokales Polizei Hundehasser verunsichert Zossen
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14:27 14.05.2014
Zossen

Die Polizei hat auf MAZ-Nachfrage bestätigt, dass sie in der Region rund um Zossen in mehreren Fällen wegen Giftködern ermittelt.

Seit Ende des letzten Jahres hat die Polizei im Altkreis Zossen acht Anzeigen wegen mutmaßlicher Vergiftung aufgenommen. In eingen Fällen konnten die Hunde nach tierärztlicher Behandlung gerettet werden, einige Tiere sind aber auch gestorben. Sie hatten sich meist erbrochen und waren in den Tagen vor ihrem Tod sehr geschwächt.

In einem Fall ermittelt die Polizei sogar wegen Schüssen auf einen Hund. Das Tier wurde Ende April in Dabendorf aus einem Luftgewehr beschossen und zog sich Verletzungen an der Schulter zu. Die Polizei prüft, ob zwischen den Schüssen und den Giftanschlägen ein Zusammenhang steht.

Ob die Tiere tatsächlich an den ausgelegten Giftködern starben, kann noch nicht gesagt werden. Die Köder werden von Experten des Landeskriminalamts untersucht.

Anfang Mai hatte ein Pferdebesitzer aus Schünow bei der Polizei Anzeige erstattet, weil er vermutet, dass sein Island-Pony vergiftet wurde. Nachdem die MAZ über diesen Fall berichtet hatte, meldeten sich viele Hundebesitzer bei ihm, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht hatten.

Bereits Anfang des Jahres sorgten Giftköder rund um Großbeeren für Angst unter Hundebesitzern. Dort waren verdächtige Fleischbällchen gefunden worden.

Die ganze Geschichte und einen Kommentar dazu lesen Sie am Donnerstag in der Zossener Rundschau.

Zeugen gesucht

Die Polizei bittet in den Fällen der möglichen Tiertötung um Mithilfe. Wer in Zossen und Umgebung in den vergangenen Wochen und Monaten Beobachtungen gemacht, soll sich melden.

Außerdem bittet die Polizei Anwohner und Hundebesitzer verdächtige Gegenstände zu melden und warnt davor, mögliche Giftköder anzufassen.

Telefon: 03371/6000 oder www.internetwache.brandenburg.de

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