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Polizei Toter nach Explosion in Treuenbrietzen
Lokales Polizei Toter nach Explosion in Treuenbrietzen
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11:37 19.01.2015
Das Feuer brach in einer Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses aus.
Das Feuer brach in einer Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses aus. Quelle: Ronny Budweth
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Treuenbrietzen

Nach einer Explosion mit anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Treuenbrietzen (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist ein Mensch ums Leben gekommen. Betroffen von dem Brand waren sechs weitere Menschen: Drei der insgesamt sieben Mieter konnten sich selbst aus dem Haus retten, drei weitere wurden von der Feuerwehr mit Drehleitern aus den oberen Stockwerken geholt, da die Rauchentwicklung im Treppenhaus bereits zu stark war.

Die Bewohner wurden zunächst in einer benachbarten Senioren-Tagespflegestelle sowie bei Verwandten untergebracht. Der Einsatz der rund 80 Feuerwehrleute aus Treuenbrietzen, Niemegk und Buchholz dauerte bis 2 Uhr in der Nacht an.

Nach einer Explosion mit anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Treuenbrietzen (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist am Freitagabend ein Mensch ums Leben gekommen.

Am Freitagabend hatte eine Zeugin die Explosion gehört und Polizei und Feuerwehr alarmiert. In einer Erdgeschosswohnung, in der sich die Explosion ereignet haben soll, wurde der bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Tote entdeckt. Ob es sich um den dort gemeldeten 50-jährigen Mieter handelt, der vermisst wird, ist noch unklar.

Die Wohnungen des kommunalen Mietshauses der Treuenbrietzener Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) sind zunächst unbewohnbar. Bei der Explosion wurden zahlreiche Fensterscheiben zerstört. An der Fassade sind außerdem starke Risse entstanden. Am Samstagmorgen konnten die Mieter in Begleitung der Feuerwehr die nötigsten Sachen aus ihren Wohnungen holen. Die örtliche Tafel hat bereits Hilfe angeboten und Essen und Kleidung bereitgestellt.

In der vollständig ausgebrannten Küche der Erdgeschosswohnung wurde die Leiche gefunden. Quelle: Thomas Wachs

Was die Explosion ausgelöst hatte, blieb zunächst unklar. In den Wohnungen befinden sich nach derzeitigen Ermittlungen keine Gasanschlüsse. Jedoch haben die Mieter neben Kohleöfen zum Kochen und Heizen auch Gasflaschen in Gebrauch. Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes (LKA) sicherte am Samstagmorgen Spuren, die Aufschluss über die Brandursache ergeben könnten. Bisher gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Brand oder die Explosion von außerhalb des Hauses initiiert wurden.

Das Haus in der Bäckerstraße grenzt dicht an die Niklolaikirche, diese wurde jedoch bei der Explosion nicht beschädigt. Der Gesamtschaden konnte noch nicht beziffert werden.

Thomas Wachs/MAZonline

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