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Polizei Serie gesprengter Automaten geht weiter
Lokales Polizei Serie gesprengter Automaten geht weiter
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18:37 08.05.2014
Kürzlich wurde in Eichwalde ein Automat gesprengt, zuletzt wurde auch in Ludwigsfelde ein Automat zerstört. Quelle: Gerlinde Irmscher
Ludwigsfelde

Die Polizei geht davon aus, dass der Automat am Donnerstag kurz nach Mitternacht gesprengt wurde. Zeugen hatten gegen 1.15 Uhr am frühen Morgen die Polizei angerufen, weil sie den defekten Automaten am Ludwigsfelder Bahnhof Struveshof entdeckt hatten.

Die Blechwände des Geräts waren stark verbogen. Laut Polizei gelang es den Tätern jedoch nicht, Geld oder Fahrscheine zu erbeuten. Wie der Automat gesprengt wurde, ist unklar. In der Vergangenheit ließen die Täter ein Gasgemisch in den Automaten ein und führten so die Explosion herbei.

Spezialisten vom Landeskriminalamt sicherten am Donnerstag Spuren am Tatort. Die Kripo führt inzwischen die Ermittlungen.

Fahrgäste, die in Struveshof einsteigen, können ihre Fahrkarten im Zug kaufen. Man soll sich aktiv an einen Schaffner wenden, sagt ein Bahnspreher. Der defekte Automat soll ersetzt werden. Wann, ist noch nicht klar.

Hier stand mal ein Automat: Daran, dass in der Nacht zu Donnerstag in Ludwigsfelde am Bahnhof Struveshof ein Automat zerstört wurde, erinnert diese graue Sockel mit dem aufgeschraubten Holzbrett. Quelle: Christian Zielke

In Brandenburg, speziell in der Nähe von Berlin, werden immer wieder Automaten zerstört. Erst vor wenigen Tagen wurde einer in Eichwalde in die Luft gejagt. Auch im Kreis Oberhavel schlugen die Täter zu. Seit Anfang des Jahres hat die Bahn im näheren Umfeld von Berlin mehr als 20 zerstörte Automaten registriert. Für das Unternehmen enstand so ein Schaden von mehr als 200.000 Euro, sagte ein Bahnsprecher. Einen defekten Automaten auszutauschen, kostet rund 30.000 Euro.

Im aktuellen Fall hofft die Polizei auf Zeugenhinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen. Wer in der Nacht zu Donnerstag am Bahnhof Struveshof etwas zwischen 0 und 1.45 Uhr beobachtet hat, soll sich melden. Telefonnummer: 03371/6000 oder im Internet: www.internetwache.brandenburg.de.

Anschläge in der jüngsten Zeit

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