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Polizei Verdacht auf Drogen: Wohnungen durchsucht
Lokales Polizei Verdacht auf Drogen: Wohnungen durchsucht
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18:52 13.10.2015
Quelle: dpa
Bad Belzig


Am Dienstag durchsuchte die Brandenburger Polizei in den frühen Morgenstunden mehrere Stunden lang Wohnungen und Geschäftsräume in Bad Belzig. Gegen die vier Beschuldigten wird wegen des Verdachts auf Handel mit illegalen Rauschmitteln und deren Besitz ermittelt. Bei zwei Verdächtigen erhärtete sich dieser Verdacht zumindest teilweise – in ihren Wohnungen wurden „Kleinstmengen an Betäubungsmitteln festgestellt“, so eine Polizeisprecherin. Festnahmen gab es nicht.

„Die kamen um sechs Uhr morgens, Blendgranaten haben mich geweckt, dann ging der Rock 'n' Roll los“, so beschreibt René R. (47) die Situation. Etwa 20 Beamte hätten sein Grundstück nahe des Fläming-Bahnhofs durchsucht. Dabei wurden Türen eingetreten, Wohnräume und Werkstatt verwüstet, er selbst über längere Zeit auf den Fußboden gedrückt. Noch Stunden später klagt der selbstständige Unternehmer über starke Rückenschmerzen. „Ich durfte keine Zeugen dazu holen und konnte nicht sehen, was die Beamten in den einzelnen Räumen gemacht haben“, sagt René R.

Verdächtiger prüft rechtliche Schritte

Sollten diese Vorwürfe sich bewahrheiten, hätten die eingesetzten Beamten ihre Befugnisse deutlich überschritten. Weder die Polizei noch die ermittelnde Potsdamer Staatsanwaltschaft oder der Richter, welcher die Durchsuchung angeordnet hatte, wollte sich am Dienstag zu diesen Vorwürfen äußern. René R. prüft derweil rechtliche Schritte.

Erklären, warum die Ermittler ausgerechnet ihn ins Visier nahmen, kann René R. sich nicht. „Vielleicht hat mich ein unzufriedener Kunde aus der Werkstatt in ein schlechtes Licht gerückt“, mutmaßt er, „oder jemand aus meinem Bekanntenkreis macht Dinge, von denen ich nichts weiß und ich bin dadurch in Verdacht geraten.“

„Wer soll das reparieren?“

Die Schäden an seinem Haus stellen René R. vor große Probleme. „Ich weiß nicht, wie ich das jetzt reparieren soll“, sagt er. Selbst das Zimmer seiner 4- und 7-jährigen Kinder seien auf den Kopf gestellt worden.

In den Räumen von René R. wurde kein Anhaltspunkt auf Drogenbesitz oder -handel gefunden. Lediglich ein KFZ-Kennzeichen, welches er vor einigen Jahren gefunden und der Polizei gemeldet hatte, haben die Beamten im Durchsuchungsprotokoll vermerkt.

Von Saskia Popp

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