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Polizei Wie geht es weiter am Treidelweg? Suche nach Blindgängern hält an
Lokales Polizei Wie geht es weiter am Treidelweg? Suche nach Blindgängern hält an
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20:58 27.09.2019
Im Juli wurden zwei 500-Kilogramm-Bomben am Treidelweg in Oranienburg entschärft. Ob dort weitere Blindgänger im Boden liegen, überprüft der Kampfmittelbeseitigungsdienst nach wie vor. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Rund zwei Monate liegt die Entschärfung zweier Blindgänger im Treidelwegzurück. Kommt nun erneut Bewegung auf das Gelände neben dem Oder-Havel-Kanal? Zu Wochenbeginn wurden zumindest die zu Schutzmaßnahmen errichteten Containerwände am Kanalufer abtransportiert, was jedoch nichts zu heißen vermag. Denn beendet ist die Suche des Kampfmittelbeseitigungsdienstam Treidelweg noch lange nicht.

Wie lange diese noch andauern wird, kann Sprengmeister André Müller kaum einschätzen: „Wir werden noch eine gewisse Zeit brauchen, das können Monate sein“, sagt er. Mit seinem Team, mit dem er seit 1. August ausschließlich die ausgerufene „Modellregion Oranienburg“ betreut, sei er nach wie vor intensiv auf dem Gelände beschäftigt. „Weitere Verdachtspunkte haben wir bislang noch nicht gefunden.“

Täglich Gespräche zwischen Pächtern und Stadt

Nicht nur die Angst vor weiteren Blindgängern, auch die Folgen der Sucharbeiten insbesondere auf dem Gelände der Kleingartenanlage „Sonnenland und Haveleck“ sorgen bei deren Pächtern für Sorgenfalten. Wie geht es für sie nun weiter? „Momentan führen Mitarbeiter des Sachgebietes Kampfmittel fast täglich intensive Gespräche mit jedem einzelnen Pächter der Kleingartenanlage zum weiteren Ablauf möglicher Bombensuchen sowie zum Thema Entschädigungen für die Schäden, die im Zuge der Entschärfungen im Juli entstanden sind“, sagt Stadtsprecherin Stefanie Steinicke-Kreutzer.

Die Regulierung von Schäden ist im Ordnungsbehördengesetz des Landes Brandenburg festgelegt. Werden keine Kampfmittel gefunden, muss durch die Kommune der ursprüngliche Zustand unter Beachtung des eigentlichen Wertes wieder hergestellt werden. Werden Blindgänger gefunden, sind vorgenommene Eingriffe vom Schutzzweck gedeckt. Dann werde dem Einzelfall Rechnung getragen. „Die Stadt Oranienburg wird den betroffenen Pächtern natürlich Unterstützung bieten“, sagt Sozialdezernentin Stefanie Rose.

Von Nadine Bieneck

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