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Potsdam-Mittelmark 16 weiterführende Schulen im Überblick
Lokales Potsdam-Mittelmark 16 weiterführende Schulen im Überblick
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13:44 29.01.2018
Nach sechs Jahren Schule steht für knapp 1500 Schüler in Potsdam-Mittelmark der Wechsel an einer weiterführende Schule an.  Quelle: Fotolia
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Potsdam-Mittelmark

 Derzeit müssen sich 1146 Schüler in Potsdam und 1464 Schüler in Potsdam-Mittelmark entscheiden, welchen Bildungsweg sie nach der sechsten Klasse einschlagen wollen. Mit den Halbjahreszeugnissen erhalten sie ein Anmeldeformular für eine weiterführende Schule. Die Grundschulen erarbeiten jetzt die Gutachten über die Sechstklässler für die Unterlagen an die höheren Schulen.

An welche weiterführende Schule soll es im Sommer gehen? Die MAZ stellt im Folgenden Schulen im Potsdamer Umland vor.

Die Schüler können einen Erst- sowie einen Zweitwunsch angeben. Die Grundschulen sammeln die Formulare wieder ein und legen sie zu den kompletten Unterlagen der Schüler. Diese Unterlagen gehen vom 22. bis 26. Februar an die betreffende Schule, die der Schüler als Erstwunsch angegeben hat.

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Bis Ende Mai steht fest, ob es an die gewünschte Schule geht

Vom Februar bis Ende Mai prüfen die weiterführenden Schulen die Unterlagen der Grundschüler. In einigen Fällen können Schüler, die das Gymnasium besuchen wollen, zu einem Probeunterricht eingeladen werden. Dabei sollen Gymnasium und Schüler feststellen können, ob Letztere die Anforderungen der neuen Bildungseinrichtung erfüllen können.

 Bis zum 31. Mai informieren die weiterführenden Schulen die Familien, ob ihre Tochter oder ihr Sohn von der gewünschten Schule aufgenommen wird.

Kann der Sechstklässler an keiner der angegebenen Wunsch-Schulen aufgenommen werden, unterbreitet ihm das Staatliche Schulamt in Brandenburg an der Havel ein drittes Angebot. Lehnt die Familie des betreffenden Schülers dieses Angebot ab, kann das Schulamt dem Schüler eine Schule zuweisen. Die Eltern haben dann in der Zeit vom 31. Mai bis zum 1. Juli die Möglichkeit, Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen, die das Schulamt getroffen hat.

Trend geht zur Gesamtschule

Seit einigen Jahren ist beim Anwahlverfahren ein verstärkter Trend zur Gesamtschule zu erkennen, sagt das Staatliche Schulamt. Darum eröffnete beispielsweise die Hoffbauer gGmbH auf ihrem Campus in Kleinmachnow eine evangelische Gesamtschule. Eine weitere Einrichtung dieser Schulform steht in Teltow kurz vor der Eröffnung.

Von Heinz Helwig