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Potsdam-Mittelmark Abordnung vom zentralen Wandertag zurückgekehrt
Lokales Potsdam-Mittelmark Abordnung vom zentralen Wandertag zurückgekehrt
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14:11 09.07.2019
Die Abordnung des Märkischen Wanderbundes Fläming-Havelland- war beim 119. Deutschen Wandertag im Sauerland auch im Festumzug dabei. Quelle: privat
Bad Belzig

Voller Erlebnisse und mit vielen Kilometern in den Waden ist die Abordnung des Märkischen Wanderbundes Fläming-Havelland am Dienstag zurückgekehrt vom 119. Deutschen Wandertag im Sauerland.

Nach vier aktiven Tagen war das zentrale Wanderfest am Montag in der Region um Winterberg und Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen zu Ende gegangen mit einem Festumzug aller Akteure. Gut 7000 Aktive in 64 Gruppen präsentierten sich dabei den rund 11.000 Zuschauern an der Strecke. Für den Märkischen Wanderbund waren insgesamt 19 Wanderfreunde im Marschblock des Festumzuges vertreten.

Viele Kontakte geknüpft

„Auch für uns war der Wandertag ein tolles Ereignis“, sagt Hartmut König aus Klepzig, der Vizechef des Märkischen Wanderbundes. Viele Kontakte wurden geknüpft und Werbung für den Hohen Fläming sowie das Havelland als Wanderregion gemacht. Mit im Tross waren auch einige eifrige Wanderfreunde aus dem Fläming, so auch von der Gruppe „Flinke Füße“ aus Brück und Umgebung.

Die Abordnung des Märkischen Wanderbundes Fläming-Havelland zum 119. Deutschen Wandertag im Sauerland bestand aus 19 Akteuren. Quelle: privat

Bereits von Dienstag der Vorwoche an war die Wimpel-Wandergruppe des Märkischen Wanderbundes unterwegs im Sauerland. Traditionell begleitet sie die aktuellen Wimpelträger im Vorfeld des jährlichen Treffens auf dem Schlussabschnitt zu Veranstaltungsort.

Das ist Tradition seit 2013. Damals hatte die Gruppe anlässlich des 113. Deutschen Wandertages den Wimpel wie ein olympisches Feuer vom Hohen Fläming – als Ausrichter der 112. Auflage des Wandertages 2012 – nach Oberstdorf getragen als dem nächsten Austragungsort.

Mehr als 100 Kilometer Wimpeltour

„Die Wimpelgruppe wanderte diesmal vor Ort im Sauerland in fünf Tagesabschnitten insgesamt 108 Kilometer auf dem Rotharrsteig“, erzählt Hartmut König zur Bilanz des Wandertages.

Zur Wimpel-Gruppe um Wanderleiter Steffen Hercher aus Werder/Havel gehörten zudem Bernhardt Mainzer aus Zossen, Ernst-Peter Rabenhorst aus Treuenbrietzen sowie Werner Rudolph aus Jeserig/Fläming und Rainer Leschbor.

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Nun freuen sich alle Akteure bereits auf den 120. Deutschen Wandertag. Er wird vom 1. bis 6. Juli 2020 in der Erlebnisregion Edersee mit der Stadt Bad Wildungen als Wandertagshauptstadt stattfinden.

Allgemein werde das Wandern immer mehr zu einem Wirtschaftsfaktor für die Regionen. Das ist bei Fachkonferenzen im Rahmen des 119. Wandertages herausgestrichen worden. Doch gehe es zunehmend auch darum, Konflikte mit anderen Nutzern von Natur und Landschaft zu thematisieren.

Resolution soll Konflikte lösen

Während der beim Wandertag traditionell stattfindenden Jahreshauptversammlung des Deutschen Wanderverbandes (DWV) beschlossen die Mitglieder daher eine Resolution mit dem Titel „Ein Raum – viele Perspektiven“. Das Papier zeige Wege für ein gutes Miteinander unterschiedlicher Naturnutzer wie Wanderer, Mountainbiker Geo-Ccacher sowie Naturschützer und Waldeigentümer auf, teilt Jens Kuhr, der Sprecher des DWV, mit. Dafür seien die Anerkennung anderer Interessen, die Offenheit zum Perspektivwechsel und die Bereitschaft zum Dialog wesentliche Voraussetzungen, heißt es in der Resolution.

„Der gemeinsam genutzte Raum ist begrenzt und unterliegt unterschiedlichen Interessen. Der Deutsche Wanderverband setzt sich seit Jahren für eine integrative Planung ein“, sagt DWV-Vizepräsident Aloys Steppuhn. Im Kern gehe es immer um gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Verhalten. „Nur so kommen wir auch zu einer umweltverträglichen Lebensweise – für alle Generationen“, so Steppuhn.

Von Thomas Wachs

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