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Potsdam-Mittelmark Ärger um Schülerverkehr in Töplitz
Lokales Potsdam-Mittelmark Ärger um Schülerverkehr in Töplitz
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00:27 11.04.2015
Auf stundenlangen Anfahrten zur Schule können die Jugendlichen gerne verzichten. Quelle: Peter Geisler
Töplitz

Auch wenn die Töplitzer Schüler gerade noch ihre Ferien genießen, schon jetzt grault es sie vor dem nächsten Schultag in Potsdam mit insgesamt drei Stunden An- und Rückfahrt. Das ist fast doppelt solange wie früher.

„Seit der Fahrplanänderung im Dezember für die Buslinie 612 mit Fahrt über Alt-Golm bis Kirschallee statt früher Potsdamer Hauptbahnhof hat sich der Schulweg für die größeren Mädchen und Jungen in Töplitz fast verdoppelt“, beklagt Ortsvorsteher Manfred Ringel (Bürger Bund Töplitz) gegenüber der MAZ. Eltern seien empört über den aufwendigen Schulweg ihrer Kinder und die unzureichende Anbindung der Insel und zugleich Ortsteil von Werder an die Landeshauptstadt. „Darum hat sich der Ortsbeirat auch mit dem Problem befasst. Im Ergebnis fordern wir, dass die Fahrplanänderung vom Dezember rückgängig gemacht wird, die Fahrstrecke zwischen Kirschallee und Hauptbahnhof mit Einbindung des Potsdamer Stadtzentrums wieder hergestellt wird“, sagt Ringel. Durch die jetzt verlängerte Strecke wird mehr Fahrzeit beansprucht und die Anschlüsse zur Straßenbahn sind meistens nicht gegeben, betont der Ortsvorsteher.

Auf der Ortsbeiratssitzung Ende Januar konnten die eingeladenen Vertreter der Verkehrsbetriebe Potsdam und von der Stadtverwaltung Potsdam noch keine Lösung anbieten, wird vom Ortsbeirat kritisiert. Nach Informationen der Stadtverordneten Ilona Klapper (Die Grünen) sind vom Dilemma 132 Schüler, die insgesamt 13 Schulen erreichen müssen betroffen,

Doch nicht nur Schüler in Töplitz sind nach Auffassung des Ortsbeirates auf eine akzeptable Anbindung an die Landeshauptstadt angewiesen. Rentner und weitere Fahrgäste brauchen eine direkte Busverbindung nach Potsdam ohne lästiges Umsteigen. Weil Abstimmungen zwischen Bus und Straßenbahn, Zug und Bus des öfteren nicht klappen.

Die Unzufriedenheit der Bürger über die Rückschritte bei der Anbindung von Töplitz und Grube hat in den Orten bereits zu Unterschriftensammlungen geführt. Laut Klapper ist die Insel Töplitz im öffentlichen Nahverkehr auch sehr schlecht mit der Kernstadt Werder verbunden. Sie hält eine Prüfung besserer Angebote einschließlich in den Ferienzeiten für dringend erforderlich. Bisher stehen Lösungen der Verkehrsunternehmen im Sinne der Insulaner aber aus.

Von Regine Greiner

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