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Bad Belzig Herrlicher April: 149 Arbeitslose weniger
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Herrlicher April: 149 Arbeitslose weniger
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10:15 02.05.2019
Uta Möbius ist stellvertretende Leiterin der Arbeitsagentur-Geschäftsstelle Bad Belzig Quelle: René Gaffron
Bad Belzig

Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt im Hohen Fläming hält an und ist diesmal sogar kräftiger als sonstwo im Südwesten der Mark . Daher waren Ende April hierzulande lediglich 1265 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung – exakt 149 weniger als noch im März. Die Quote ist damit im vergangenen Monat von 6,8 auf 6,1 Prozent gesunken. Vor Jahresfrist lag sie noch bei 7,3 Prozent.

Das geht aus der am Dienstag mittag veröffentlichten lokalen Statistik hervor. Demnach liegt die Entwicklung in Bad Belzig und Umgebung im allgemeinen Trend des Landes Brandenburg, wo eine um 0,3 Punkte gefallene Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent zu verzeichnen ist. Für den gesamten Landkreis Potsdam-Mittelmark wird der Durchschnittswert von 4,0 Prozent ausgewiesen.

Spargelhöfe als Jobmotoren

„Die anhaltend gute Wittung sowie die bevorstehenden Feiertage sind die Gründe für die Konjunktur im vergangenen Monat“, erklärt Uta Möbius, stellvertretende Leiterin der Arbeitsagentur-Geschäftsstelle Bad Belzig. Ihrer Aussage nach ist die Entwicklung saisonal begründet, wobei sie so durchgreifend selten zu sehen war. Vor allem Landwirtschaft und Gastronomie signalisierten nach wie vor höchste Nachfrage, berichtet die Vermittlerin mit Verweis auf die Spargelhöfe als Jobmotoren. „Auch der Einzelhandel zieht gerade mit an.“

Darüber hinaus sei laut Uta Möbius festzustellen, dass Arbeitslose aus dem Südwesten von Potsdam-Mittelmark durchaus mobil und flexibel sind. Nur so könnte der Bedarf bei einigen Industriebetrieben im Speckgürtel von Berlin und Potsdam gedeckt werden. „Dort wird die Arbeit zunehmend attraktiv, weil die Unternehmen mit einer besseren Bezahlung locken“, bestätigt die Behördenmitarbeiterin. So sei insgesamt einige Bewegung auf dem Arbeitsmarkt zu verzeichnen.

311 offene Stellen

Laut Statistik etwas geringer las sonst war freilich der Zugang von 70 offenen Stellen. Das sind zehn Prozent weniger als im Vormonat. Jedoch gebe es insgesamt noch 311 Offerten, was sechs mehr als im Vorjahr sind. Die Nachfragen gehen demnach querbeet. Vom Melker in Golzow über Betonstahlbieger und Elektrontrechnik-Manager in Niemegk bis zur Servicekraft in einer Bad Belziger Tankstelle reicht das Spektrum der Angebote in er Region.

Vom Aufschwung profitieren mithin die –hauptsächlich älteren –Langzeitarbeitslosen. Ihre Zahl nimmt stetig ab: von 647 im vergangenen Jahr auf nunmehr noch 521. Der Anteil liegt freilich stabil bei rund 40 Prozent.

Von René Gaffron

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