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Bad Belzig Auszeichnung für Netzwerk „Schule und Wirtschaftsforum“
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Auszeichnung für Netzwerk „Schule und Wirtschaftsforum“
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12:09 05.06.2019
Der Arbeitskreis Schule und Wirtschaft machte Station auch bei der Firma Enviral in Niemegk. Quelle: Privat
Bad Belzig

Das Netzwerk „Schule und Wirtschaftsforum Potsdam-Mittelmark“ ist am Montag als eines der vier besten regionalen Fachkräftenetzwerke Deutschlands ausgezeichnet worden. Beim 7. Innovationstag in Berlin wurde dabei unter anderem darüber diskutiert, welche Lösungen einzelne Regionen für sich finden, um Fachkräfte zu sichern.

„Schule und Wirtschaftsforum“ des Technologie- und Gründerzentrums in Bad Belzig organisiert zum Beispiel individuelle Beratungen für Unternehmen zu Förderprogrammen sowie zur Arbeitskräftefindung und -bindung. Zudem findet vier Mal pro Jahr ein „Treffpunkt Wirtschaft“ statt, eine Abendveranstaltung mit Unternehmensvertretern zu verschiedenen Themenschwerpunkten.

Kräfte bündeln und Lösungen finden

„Uns geht es darum, die Kräfte zu bündeln, sich zusammenzuschließen und gemeinsam gute Lösungen zu finden“, erklären Caroline Stallbaum und Linda Schröder, Projektleiterinnen des Netzwerkes. „Dabei orientieren wir uns bei der alltäglichen Arbeit stark an den Bedarfen der Unternehmen des Landkreises.“

Hinter dem Netzwerk verbirgt sich ein Zusammenschluss unterschiedlicher Institutionen, Verwaltungen und Organisationen. Zum Engagement des Netzwerks gehört auch die Herausgabe eines Ausbildungsführers, der Berufsparcours „Job Navi PM“ und der Schülerwettbewerb „Tecci“.

Der Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ aus Bad Belzig ist mit dem Preis „Innovatives Netzwerk 2019“ ausgezeichnet worden. Quelle: Promo

„Wir freuen uns über die positive Resonanz“, sagt Caroline Stallbaum. „In unserer Arbeit spüren wir, dass sowohl die Unternehmen als auch die Schulen gern die verschiedenen Angebote annehmen und immer wieder mit uns kooperieren.“

Das sei ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die entwickelten Maßnahmen erfolgreich und vor allem nützlich seien. „Beispielsweise wählen Jugendliche ihre Praktikumsplätze gezielter aus. Sie nutzen nicht nur Optionen, die das private Umfeld bietet, sondern gehen gezielt auf potenzielle Ausbildungsbetriebe zu, die sie während der Maßnahmen kennengelernt haben“, sagt Stallbaum weiter.

Austausch zur Fachkräftesicherung

„Wir wollen individuell auf die Unternehmen und Bedürfnisse in der Region eingehen, versuchen junge Menschen in der Region zu halten und Rückkehrer zu gewinnen“, ergänzt Linda Schröder. „Jeder besetzte Ausbildungsplatz in den regionalen Unternehmen und jede besetzte freie Stelle sehen wir dabei als Erfolg.“

Der „Innovationstag Fackräfte“ wird einmal jährlich veranstaltet. Er dient auch dazu, die in ganz Deutschland agierenden Fachkräftenetzwerke miteinander zu vernetzen, ihre Arbeit bundesweit bekannt zu machen und einen inhaltlichen Austausch zu aktuell wichtigen Themen und Trends der Fachkräftesicherung zu ermöglichen.

Von MAZ

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