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Bad Belzig Burgenradtour: Radler trotzen Regen mit viel Sonne im Herzen
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Burgenradtour: Radler trotzen Regen mit viel Sonne im Herzen
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10:57 30.09.2019
Dem Regen getrotzt: Auf der Burgenradtour haben Radler am Wochenende den Fläming erkundet. Drei Rundkurse wurden von Bad Belzig aus absolviert. Quelle: Silvia Zimmermann
Bad Belzig

Mit circa 180 Kilometern geradelter Wegstrecke endete am Sonntag die siebte Fläming-Burgenradtour. In drei Etappen durchfuhren die Radler die schönsten Gegenden des Flämings. Dauerbegleiter waren am Wochenende immer wieder Regenhuschen, was die vielen Teilnehmer aber nicht abschreckte. Im Gegenteil. Alle waren gut ausgerüstet mit Regenkleidung und mit viel Sonne im Herzen.

Auf der Burgenradtour haben Radler am Wochenende den Fläming erkundet. Drei verschiedene Rundkurse wurden von Bad Belzig aus absolviert mit bis zu 100 Radlern.

Die drei Etappen führten die Pedalritter über Niemegk, Treuenbrietzen, Ziesar, Rädigke und Raben. Vorbereitet hatte diese Veranstaltung einmal mehr der Radfahrverein Fläming-Burgenradtour aus Niemegk. Alle Fäden in den Händen hielten wieder Hans-Joachim Urmann und Kerstin Panzner.

Dreimal an der Therme gestartet

Start und Ziel war in diesem Jahr die Stadt Bad Belzig. An der Stein-Therme begannen alle Etappen. Bei allen Rundtouren radelten jeweils bis zu 70 Personen mit. Dass diese Burgenradtour ihre treuen Fans hat, zeigten wieder die frühzeitigen Anmeldungen. „Wir haben Teilnehmer aus ganz Deutschland. Sie kamen von der Ostsee, Frankfurt/Oder, Cottbus, Kyritz oder Schulzendorf bei Berlin angereist. Aber auch aus der näheren Umgebung standen die Radler am Start“, erzählt Kerin Panzner. „Die weiteste Anreise mit gut 500 Kilometern hatte ein Ehepaar aus Kempen bei Krefeld“, sagt die Mitveranstalterin.

Seit erster Tour im Jahr 2013 dabei

Ein leidenschaftlicher Radler ist Ekkehard Walter aus Jänickendorf bei Luckenwalde. Er ist seit der ersten Tour im Jahr 2013 dabei. „Mir gefällt besonders die Kameradschaft unter den Radlern. Wir kennen uns von vielen anderen Touren, wie der Tour durch die Prignitz. Für uns ist das wie ein großes Familientreffen“, schwärmt der fast 80-Jährige. Aus Nedlitz im benachbarten Sachsen-Anhalt reisten Hermelitt und Rüdiger Kurwahn an. „Wir haben diese Tour vor Jahren im Internet entdeckt und beteiligen uns bereits das sechste Mal daran. Wir radeln gern in Gemeinschaft“, sagt Hermelitt Kurwahn.

Straffes Durchschnittstempo

Mit einen festen Tritt in den Pedale radelt die Kolonnen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 bis 20 Kilometern pro Stunde über die Landstraßen und durch die Orte. Unterwegs entdecken die Radfreunde im Alter von 13 bis über 80 Jahre immer wieder auch historische Stätten. Wie bei der zweiten Etappe am Sonnabend, die über die alte Bischofsburg in Ziesar führte.

Zur Mittagspause in Ziesar gab es ein Improvisationstheater zweier Gaukler zu erleben für die Fläming-Radler. Quelle: Silvia Zimmermann

Dort fand die Mittagpause statt, die der Kultur- und Heimatverein Ziesar vorbereitet hatte. Es gab auch wieder eine lustige Umrahmung der Tour. Die beiden Gaukler Olivarius von der Taube und Geronimus präsentierten während der Mittagsrast die Geschichte des Schusters, der in Treuenbrietzen das Sabinchen ermordete, in Ziesar dort mit Steinen vertrieben wurde und am Ende selbst zum Opfer wurde. Beide bezogen das Publikum in ihre Handlungen ein. Die Lachmuskeln aller wurden hier strapaziert.

Alle Etappen ohne Panne absolviert

„Es gab keinen Personenschaden und an den Fahrrädern gab es auch keine Pannen. Die Radler verhielten sich vorbildlich“, lobte Veranstalter Hans-Joachim Urmann das Fahrverhalten. Sechs Ordner achteten darauf, dass die Radler sicher auf allen Strecke fahren konnten. Unterstützung gab es in diesem Jahr von der Polizei, die einen Streifenwagen als Begleitung mitschickte.

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Die Stadt Bad Belzig unterstützte den Verein und gewährte den Teilnehmern eine Ermäßigung bei der Benutzung der Stein-Therme, organisierte eine Burgführung mit Doktor Konrad Büchner alias Frank Grünert und empfing die Radler am Ende der Tour mit dem Fanfarenzug.

Nächste Tour schon im Blick

Für 2020 kündigte der Veranstalter bereits an, dass die Stadt Beelitz Ausgangspunkt der achten Fläming-Burgenradtour sein wird.

Von Silvia Zimmermann

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