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Bad Belzig Feuerwehrtag Bad Belzig: Frauen starten Löschangriff in historischer Uniform
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14:24 31.05.2019
Die besten Feuerwehrsportler wurden in der Fredersdorfer Arena ermittelt. Ziel erreicht. Quelle: Daniel Habedank
Fredersdorf

Die Freiwillige Feuerwehr Fredersdorf blickt auf ihr 85-jähriges Bestehen zurück. Aus dem Anlass hat sie die Bestenermittlung im Bad Belziger Feuerwehrsport ausgerichtet. „Das war eine mit viel Engagement und gut vorbereitete Veranstaltung“, lobt Daniel Habedank, stellvertretender Stadtwehrführer. Lohn für die Gastgeber war auch, dass zahlreiche Zuschauer die Wettkämpfe der Kinder, Jugendlichen und Erwachsen verfolgten.

„Dank der Betreuer und Helfer werden die Jüngsten mit dem Feuerwehrsport bereits an das Thema Brandschutz herangeführt“, würdigt der Dippmannsdorfer sowohl die Resonanz als auch die Leistungen. Der Reigen der Meisterschaften und Pokalläufe ist damit eröffnet.

Bergholzer beherrschen die Stafette

Für die Gruppenstafette etwa werden sechs Mädchen oder Jungen benötigt. Schläuche ausrollen und kuppeln, Knoten binden und Büchsen mit der Kübelspritze herunterspritzen, fordern dem Nachwuchs einiges ab. Bei den Jugendfeuerwehren (10 bis 16 Jahre) beherrschten die Bergholzer die einzelnen Elemente der Übung am besten. Die Dippmannsdorfer belegten den 2. Platz, gefolgt von der Jugend des Gastgebers Fredersdorf.

Bei der Truppübung der Kinder (6 bis 10 Jahre) mit vier Wettkämpfern siegten die Jüngsten aus Bad Belzig stolz vor Fredersdorf und einer weiteren Mannschaft aus Bad Belzig. Die Gruppenstafette derselben Altersklasse hat Schwanebeck für sich entschieden.

Beim Löschangriff Nass stellten sich gleich sieben Jugend-Mannschaften der Königsdisziplin. Genau wie bei den Erwachsenen hat dabei jedes Team in möglichst kurzer Zeit einen simulierten Löschangriff durchzuführen. Die Jugendfeuerwehr aus Ragösen absolvierte die Strecke in Bestzeit und konnte damit Schwanebeck und Dippmannsdorf bezwingen.

Alle Sympathien für einheimische Frauen

Beim Löschangriff der Erwachsenen ging eine besondere Frauenmannschaft an den Start. Die Einheimischen hatten früher häufig die Vergleiche für sich entschieden und starteten zum Jubiläum in den Uniformen von einst. Sie hatten die Zuschauer auf ihrer Seite, obwohl die Sieger-Mannschaft der Frauen aus Neschholz mit einer Zeit von 29,56 Sekunden und die Zweitplatzierten aus Schwanebeck mit 33,99 Sekunden bessere Zeiten vorweisen konnten. Auch die Männer aus Neschholz beanspruchten beim Löschangriff den Siegerpokal für sich. Nach 24,83 Sekunden waren die Zielbehälter gefüllt. Lütte benötigte 30,73 und Groß Briesen 31,61 Sekunden.

Luisa Pape schneller als Zwillinge

Beim 100-Meter-Hindernislauf kämpften fünf Frauen um den Sieg, die erfolgreich an Landeswettbewerben teilnehmen. Am Ende konnte sich Luisa Pape über den Meistertitel freuen. Mit 21,19 Sekunden verwies sie Michelle Wüstenhagen auf den 2. Platz (22,64 Sekunden) und Platz 3 belegte ihre Zwillingsschwester Franziska Wüstenhagen mit einer Zeit von 23,35 Sekunden. Damit gingen drei Pokale nach Schwanebeck.

Bei den Männern sorgte der Neschholzer Raik Wieland wie im Vorjahr mit einem spektakulären Lauf in 18,64 Sekunden für einen klaren Sieg. Bei Thomas Kaatz blieb die Uhr bei 21,04 Sekunden stehen. Das bedeute Platz 2 vor Tobias Benke aus Schwanebeck (21,96 Sekunden).

 

Von René Gaffron

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