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Bad Belzig Kreuzweg ab Freitag in Niemegker Kirche und im Internet erlebbar
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig

Kreuzweg ab Freitag in Niemegker Kirche und im Internet erlebbar

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14:55 24.03.2021
Der ökumenische Kreuzweg in der Niemegker Johanniskirche kann diesmal digital nachvollzogen werden.
Der ökumenische Kreuzweg in der Niemegker Johanniskirche kann diesmal digital nachvollzogen werden. Quelle: privat
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Niemegk

Der ökumenische Kreuzweg findet in der Niemegker Johanniskirche erneut in virtueller Form statt. Von Freitag bis Mittwoch wird er jeweils zur vollen Stunde aus den Lautsprechern im Gotteshaus erschallen und die Stationen nachvollziehen lassen. Das geht aus einer Mitteilung des Pfarramtes hervor.

Auf einer Leinwand werden die Videos zu den Stationen eingeblendet. Am Eingang liegt für die Besucher ein Textheft bereit. Ein jeder könne den Weg dann individuell in der Kirche nachgehen, empfiehlt Pfarrer Daniel Geißler. Wahlweise verweist er auf seinen Youtubekanal im Internet.

Video voriges Jahr aufgenommen

Evangelische und katholische Christen können so auch von zuhause aus die einzelnen Stationen des Leidenswegs Jesu, von seiner Verurteilung über seinen Tod am Kreuz bis zur Grablegung mitgehen. Die Bibel- und Liedtexte werden zum Mitlesen bzw. Mitsingen eingeblendet.

Seit 2012 laden die Evangelische Kirchengemeinde Niemegk und die katholische St.-Bonifatius-Gemeinde Belzig-Treuenbrietzen zum ökumenischen Kreuzweg in die Niemegker St-Johannis-Kirche. 2020 wurde das Zeremoniell als Gemeinschaftsprojekt digitalisiert. Die Pfarrer Burkhardt Stegemann und Daniel Geißler, die Lektoren Roswitha und Werner Schwachula, haben jeweils zuhause ihre Texte eingesprochen und der Niemegker Kammerchor das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ gesungen.

Geschichte des Karfreitags erzählt

Der Niemegker Passionsweg erzählt an den Seitenleuchtern im Kirchenschiff mit einfachen Symbolen wie einem Hahn, Würfeln oder einer Leiter die Geschichte des Karfreitags. Geschaffen wurde er vom Berliner Künstler Gerhard Olbrich 1953 zum 100-jährigen Bestehen des Gotteshauses.

Von René Gaffron