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Bad Belzig LAG-Vorstand wieder komplett
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig LAG-Vorstand wieder komplett
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09:09 06.06.2018
Die Lokale Aktionsgruppe Fläming/Havel kann einige Erfolgsprojekte – hier den Sportplatz Lütte – präsentieren Quelle: Eileen Genz
Dippmannsdorf

Der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Fläming/Havel ist wieder komplett. Marko Köhler wurde bei der Mitgliederversammlung dieser Tage in der Gaststätte „Paradies“ nachgewählt. Der Verwaltungschef des Amtes Brück übernimmt den Platz seines Amtskollegen Thomas Hemmerling. Der Niemegker Amtsdirektor hatte sich mit Bedauern wegen der hohen Arbeitsbelastung zurückgezogen.

Der Nachfolger kann quasi eine einjährige Probezeit absolvieren. Denn im nächsten Jahr steht die turnusgemäße Wahl für den gesamten elfköpfigen Vorstand, der aktuell von Eveline Vogel aus Reetzerhütten geführt wird, auf der Tagesordnung. Der Lokalen Aktionsgruppe gehören derzeit 23, Privatpersonen, 26 Unternehmen, 33 Vereine sowie 25 Städte und Gemeinden an.

Entwicklung nach Regionalstrategie

2001 gegründet setzt sich Verein dafür ein, den ländlichen Raum im Südwesten des Kreises Potsdam-Mittelmark zu entwickeln. Die von Regionalmanager Heiko Bansen geführte Geschäftsstelle befindet sich in Wiesenburg. Unter anderem wird in seiner Regie die alljährliche Aktion „48 Stunden Fläming“ samt Regionalmarkt und das Tourismusnetzwerk hierzulande organisiert. Maßgeblich ist vor allem die alle sechs Jahre überarbeitete Regionale Entwicklungsstrategie.

Der Bienen- und Kräutergarten am Mehrgenerationentreff „ Alte Korbmacherei“ ist mit Geld aus dem Leader Leader-Programm der Europäischen Union gefördert worden. Quelle: Eileen Genz

Zur Erfüllung der Ziele kann Geld aus dem Leader-Programm der Europäischen Union eingesetzt werden – zuletzt beispielsweise für den Sportplatz Lütte, die „Spur der Steine“-Tour in Niemegk oder den Kräuter- und Bienengarten am Mehrgenerationentreff „Alte Korbmacherei“ Brück.

Vorstandsarbeit sehr aufwendig

Gerade die Beratung über diese zahlreichen Förderanträge ist allerdings äußerst aufwendig. Pro Halbjahr sind neben Aktenstudium drei Tage mit jeweils Sieben-Stunden-Sitzungen zu kalkulieren. In denen werden die Vorhaben geprüft und dem Landesamt zur endgültigen Freigabe von Zuwendungen vorgelegt. In diesem Jahr gab es immerhin schon 38 Empfehlungen im Gesamtwert von 3,8 Millionen Euro. Marko Köhler will sich dem eigenen Bekunden nach gern für die Region engagieren.

Immerhin scheint die Mitarbeit in dem Gremium trotzdem attraktiv. Denn es gab sogar zwei weitere Kandidaturen. Chris Rappaport, bekannt von der Chronistenvereinigung und als Chef des Märkischen Wanderbundes, verfehlte jedoch die Mehrheit ebenso wie Ina Hänsch-Goldau vom Veelitzer Mühlenverein.

Von Andreas Koska

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