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Bad Belzig Vorsitzende erhält 100prozentiges Vertrauen
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belzig Vorsitzende erhält 100prozentiges Vertrauen
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10:55 18.03.2019
Der neue Vorstand des Kreisverbandes Potsdam-Mittelmark der Linken Quelle: Privat
Michendorf

Astrit Rabinowitsch ist weiter Vorsitzende des Kreisverbandes Potsdam-Mittelmark der Linken. Sie wurde am Wochenende beim Parteitag im Michendorfer Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“ bestätigt. Die 65-Jährige aus Wiesenburg hatte nicht nur keinen Gegenkandidaten. Sie erhielt das 100-prozentige Vertrauen der Delegierten.

Thomas Singer aus Kleinmachnow und Bernd Lachmann aus Wusterwitz bleiben ihre Stellvertreter. Der 22-jährige Student, Simon Behling, aus Teltow soll die Stimme der Jugend einbringen. Nicht nur auf die Mischung von Alt und Jung wird bei den rund 350 Mitgliedern geachtet. „Wenn man die Vorstandsmitglieder, die Kreistagskandidaten und die erfahrenen sachkundigen Bürger zwischen Havel und Fläming verteilt sieht, ist die Partei in der Fläche für die anstehende Kommunalwahl gut aufgestellt“, zeigt sich Thomas Singer optimistisch.

Positive Bilanz abgerechnet

Der Vorsitzende der Fraktion im Kreistag Potsdam-Mittelmark verwies auf die Entwicklung des Kreisentwicklungsbudgets. Einst von den Linken initiiert habe es sich als maßgebliche Strukturförderung für den ländlichen Raum etabliert und wächst weiter.

Der Fraktionschef, Thomas Singer, konnte noch andere Punkte abrechnen, welche die acht von 56 Kreistagsabgeordneten umgesetzt hätten: Stolz sind sie darauf, dass die neue Gesamtschule in Teltow eine öffentliche und keine private wird, vor allem, weil es gelang die Eltern dafür zu mobilisieren. 40 Millionen wird der Kreis in den nächsten drei Jahren da investieren. Auch in Treuenbrietzen wird längeres gemeinsames Lernen – für die Linke eine Kernfrage der Chancengleichheit und des sozialen Zusammenhalts – als Gesamtschule umgesetzt.

Die Resolution des Kreistages und vieler Kommunen gegen das Freihandelsabkommen TTIP und die Atomare Rüstung gehören nach Einschätzung der Parteispitze zu den Positivposten. Der Landkreis ist auf den von den Linken initiierten Antrag hin 2018 Mitglied der Vereinigung „Bürgermeister für den Frieden“ geworden. Das jetzt verabschiedete Programm greift viele dieser Erfolge auf, knüpft bewusst da an gleichwohl Wert auf kommunale Zuständigkeit gelegt worden ist.

Mobilität jetzt im Fokus

„Gute Mobilität ist praktischer Umweltschutz und gelebter sozialer Zusammenhalt“, heißt es in einer Erklärung. Die Linien des Busnetzes und der Regionalbahnen sind nach Ansicht der Linken das eigentliche soziale Netz, denn es bringt nicht nur Daten, sondern lebende Menschen zueinander und dorthin, wo Menschen mit Menschen umgehen oder Handeln, sei es in Bildung, Arbeit, Kultur oder Sport und zum Arzt.

Als ersten Schritt in Richtung freier Fahrt für alle fordern die Sozialisten das Schülerticket ab den 1. Kilometer und für den ganzen Landkreis. „Das ist das Ziel – die Lösung muss gemeinsam, dann auch mit den Städten Potsdam und Brandenburg/Havel erstritten werden“, heißt es. Auch hierbei setzen sie auf die Fortsetzung des zunehmend lösungsorientierten Umgangs, der sich mit der Zeit zwischen den demokratischen Fraktionen entwickelt hatte.

 

Von René Gaffron

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