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Bad Belzig Lehrmeister und Kontrahent in der Familie
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17:50 11.08.2019
Matthes Köppe ist ein talentierter Nachwuchsangler. Quelle: René Gaffron
Bad Belzig

Matthes Köppe hat am Wochenende das Hegefischen der Jugend gewonnen. Zehn Nachwuchsangler aus Bad Belzig und Umgebung haben sich am Sonnabend in aller Frühe dem Wettbewerb am Gewässer des Anglervereins „Fläming“ gestellt. Bei guten äußeren Bedingungen hatte fast jeder Teilnehmer ein Erfolgserlebnis.

Während das Trio der Angelfreunde Ragösen seinen Mannschaftstitel aus dem Vorjahr verteidigt hat, blieb der Einzelsieg bei den Gastgebern. Wobei Matthes Köppe und sein drittplatzierter Bruder Hannes eigentlich aus Treuenbrietzen stammen. „Unser Betreuer Michael Hummel ist unser Onkel“, erklären die Zwillinge, warum sie in Bad Belzig ihrem Hobby frönen. Sechs- bis achtmal im Jahr vermittelt der Übungsleiter dem Nachwuchs das theoretische Wissen und die praktischen Fertigkeiten.

Gute Quote in Bad Belzig

Ganz nebenbei ist am Teich in Bad Belzig die Fangquote besser. Der weite und offene Baggersee in Treuenbrietzen gilt selbst bei erfahrenen Anglern als Herausforderung.

Die siegreiche Mannschaft aus Ragösen. Quelle: René Gaffron

„Die ersten Male sind wir mit unserem Vater Olaf angeln gewesen“, berichtet Matthes Köppe, der neuerdings die 7. Klasse im Fläming-Gymnasium besucht. Inzwischen hält die Leidenschaft schon seit vier Jahren an. „Die Entspannung in der Natur tut gut“, formuliert der Junge, der außerdem noch Karate trainiert. Seine Mutter Simone freut sich, insbesondere wenn der Nachwuchs an der frischen Luft ist und unterstützt ihn mit Fahrdiensten.

Dass die gleichaltrigen Brüder sich stetig herausfordern, liegt nah. Diesmal hat Matthes Köppe 102 Fische an Land gezogen: Plötzen, Rotaugen und Brassen lagen im Netz. Insgesamt brachte er nach drei Stunden einen Fang von 1312 Gramm zur Waage. „Das hätte bei den Erwachsenen ebenfalls schon zu einer guten Platzierung gereicht“, erklärte Vereinschef Harald Lübbe voller Anerkennung. Die Konkurrenz brachte jeweils weniger als ein Kilogramm zur Auswertung.

Glück bei der Auslosung

Den Erfolg kann Matthes Köppe nicht auf einen besonderen Kniff zurückführen. Als Köder hat er Maden aus einer handelsüblichen Dose benutzt. Wohl aber hatte er Glück bei der Auslosung der Plätze, räumt der Junior ein. Algen und Seerosen an seinem Wind geschützten Platz ließen auf einen guten Bestand in der Nähe hoffen.

Den größten Fang seiner noch jungen Karriere hat Matthes Köppe bisher in Niemegk-Werdermühle gemacht. Dort hing eine 62 Zentimeter lange Forelle am Haken. Das ist ein Fisch, den er neben Lachs auch gern isst, sagt der Junge.

In einem Monat wird er beim Hegefisches des Regionalverbandes „Hoher Fläming“ an den Wiesenburger Parkteichen starten.

Von René Gaffron

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