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Bad Belzig Neujahrswünsche im Hohen Fläming
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13:29 02.01.2019
Robert Ratzmann hält seinen Sohn Mats auf dem Arm. Der Sechsjährige freut sich mit einer Wunderkerze aufs Jahr 2019. Diesen Plan hat auch die drei Jahre alte Maxime, die von ihrem Vater David Hoffmann gehalten wird. Seine Freundin Miriam Schulz schaut zu. Die Bad Belziger haben verschiedene Wünsche für das neue Jahr. Quelle: André Großmann
Bad Belzig

Raketen steigen in den Bad Belziger Himmel und tauchen ihn in ein Farbenmeer. Am Silvesterabend erleuchten Wunderkerzen die Dunkelheit auf der Bad Belziger Burg Eisenhardt. Hier gastiert auch Touristin Daniela Beyer aus Berlin und lobt die Aussicht.

David Hoffmann feiert mit Freunden, war aber ein paar Stunden vorher ebenfalls auf der Burg. Gemeinsam mit seiner drei Jahre alten Tochter Maxime zündete er hier Wunderkerzen an, während seine Partnerin Miriam Schulz gespannt zusah.

Hoffnung auf mehr kulturelle Vielfalt

„Ich wünsche mir mehr Abwechslung, neue Ideen und kulturelle Vielfalt für die Stadt“, sagt der 34-Jährige. Außerdem möchte der Unternehmer mehr Sport treiben. Seine Freundin Miriam wünscht sich, dass im kommenden Jahr alle Familienmitglieder gesund bleiben.

Sie freut sich auf einen zweiwöchigen Urlaub im Januar und wird dabei unter anderem das Schloss in Rheinsberg besuchen. So will die junge Familie Kraft tanken, denn 2019 baut Miriam mit ihrem Freund David ein Haus in Bad Belzig.

Den Plänen lauscht auch Robert Ratzmann. Er ist mit dem Pärchen befreundet und gespannt auf das kommende Jahr. Denn dann wird sein sechsjähriger Sohn Mats Nichelmann eingeschult. „Ich hoffe, dass er sich problemlos einlebt und wohlfühlt“, sagt der 32 Jahre alte Ratzmann, der über mehr Zeit mit der Familie begeistert wäre.

Gesundheit steht auf der Wunschliste der Bad Belziger Augenoptikerin Juliane Dschurny ganz oben. „Im neuen Jahr freue ich mich über mehr Zeit mit meiner Familie und schöne Momente“, sagt die 42-Jährige. Quelle: André Großmann

Gemütlich geht es bei Hendrik Hänig zu, auch er feiert privat. Der Feuerwehrmann hat ein Haus gekauft und zieht mit seiner Familie im Januar nach Neschholz. „Dafür wünsche ich uns einen guten und glücklichen Start im neuen Heimathafen“, sagt der Familienvater.

Ideen zur Stadtentwicklung gefragt

Da Hänig im Jahr 2019 auch seinen Laufbahnaufstieg bei der Feuerwehr in Brandenburg/Havel absolviert, hofft er auf spannende Erfahrungen und einen guten Abschluss. Für die Entwicklung der Kreisstadt wünscht er sich engagierte Bewerber zur Kommunalwahl und eine gute Zusammensetzung der neuen Stadtverordnetenversammlung.

„Wir müssen die richtigen Weichen und neue Impulse für die Entwicklung unserer liebenswerten Stadt stellen“, kommentiert der Familienvater. Er hofft, dass mehr Geld in einen Schulcampus und für Sportstätten investiert wird.

„Ich hoffe, dass die Stadt mehr in Kinder investiert. So bleiben mehr Menschen hier und wandern nicht ab“, sagt René Kräft aus Bad Belzig. Der 32-Jährige wünscht sich, auch im Jahr 2019 beruflich erfolgreich zu sein. Quelle: André Großmann

Keine Vorsätze für das neue Jahr hat hingegen Justin Schlunke aus Brück. Der 19-Jährige ist der Meinung, dass Ziele auch täglich ohne speziellen Anlass umgesetzt werden können. Seinen Freunden wünscht er, dass sie ihre Ausbildungsprüfungen erfolgreich meistern.

„Wichtig ist, dass alle gesund bleiben“, kommentiert Schlunke, der mit dem Jahr 2018 zufrieden ist. Schließlich engagiert er sich bei der Brücker Feuerwehr und hofft, dass die dortige Jugendarbeit erfolgreich verläuft. Im neuen Jahr will er seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bestehen.

Tobias Schulz engagiert sich bei der Feuerwehr in Wiesenburg und ist hier stellvertretender Ortswehrführer. Der 27-Jährige wünscht sich, dass es 2019 leichter wird, Menschen für die ehrenamtliche Arbeit zu begeistern und diese bereit sind, Zeit für die Ausbildung zu investieren.

Wunsch nach Wertschätzung und Zusammenarbeit

„Leute sehen oft nur die großen roten Autos durch das Dorf fahren, aber nur ein Teil macht sich wohl Gedanken, was wirklich dahinter steckt“, kommentiert er. Dennoch sei das Bewusstsein für die Arbeit der Feuerwehrmänner nach den Waldbränden im letzten Jahr gestiegen.

Allein seien einige Herausforderungen nicht zu schaffen. „Wir wünschen uns weitere Mitglieder bei diesem starken Ehrenamt und blicken positiv nach vorn“, sagt Schulz deshalb.

Pascal Müller aus Preußnitz ist 37 Jahre alt. „Ich hoffe, dass das Jahr 2019 wieder beruflich erfolgreich wird. Außerdem möchte ich mehr Sport machen, wenn es die Zeit zulässt“, sagt der Garten-und Landschaftspfleger. Quelle: André Großmann

Tim Kehrwieder aus Reppinichen zog für sein Studium 2018 nach Halle (Sachsen-Anhalt). Er will aber bald in den Hohen Fläming zurückkehren. Der 20-Jährige hofft, dass die sozialen Unterschiede nicht anwachsen.

„Wir wollen alle nur das Beste für die Region, deswegen sollten wir auch zuhören und lernen mit jedem zusammenzuarbeiten“, sagt Kehrwieder. Das ist sein Wunsch für das Jahr 2019 im Hohen Fläming.

Von André Großmann

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