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Beelitz Beelitz baut eine Tennishalle
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19:38 04.09.2019
Im Sommer werden die Außenplätze genutzt. Im Winter aber ruht der Trainingsbetrieb weitgehend. Die Halle soll das ändern. Quelle: Verein
Beelitz

Die Stadt Beelitz will eine Zwei-Feld-Tennishalle am Sportgelände in der Bergstraße bauen. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss fassten die Stadtverordneten am Dienstagabend. Entstehen soll die Halle in Leichtbauweise. In der Form wird sie außen zwei Flugzeug-Hangars ähneln, die nebeneinander stehen und innen miteinander verbunden sind. Eine Tennishalle gleicher Bauart stehe zum Beispiel in Marienfelde in Berlin, sagte Stefan Rosenberger, Vorsitzender des Beelitzer Tennisvereins Sally Bein. „Wir hoffen, dass die Halle im Frühjahr oder Sommer nächsten Jahres fertig wird. Es wäre ein Traum“, sagte er.

Der 2001 gegründete Verein wird die Halle künftig nutzen. Gebraucht wird sie vor allem für die Wintermonate, in denen bislang der Trainingsbetrieb im Tennis weitgehend ruhte. „Wir sind ein Verein der wächst. Wir haben jedes Jahr Mitgliederzuwächse, im Winter aber herrscht Funkstille, da können wir nicht spielen“, sagte der Vereinschef. Die Diesterweg-Turnhalle ist bis auf die letzte Minute ausgebucht, so Rosenberger. Der Tennisclub hat im Winter nur am Montag und Mittwoch zweimal zwei Stunden Trainingszeiten in der Sporthalle bekommen. „Das reicht überhaupt nicht“, sagte er.

Zahl der Vereinsmitglieder hat sich mehr als verdoppelt

Der Verein hat acht Mannschaften, die Mitgliederzahl hat sich seit 2007 von 63 auf fast 140 mehr als verdoppelt. „Wer im Tennis zwei Monate nichts tut, ist wieder raus. Im Mai beginnen aber die Punktspiele“, schilderte der Vereinschef die derzeitige Lage. Die Tennishalle, die an den drei vorhandenen Außenplätzen des Vereins entsteht, soll in Zukunft einen durchgehenden Trainings- und Spielbetrieb bei Wind und Wetter sichern. Das sei auch für den Nachwuchs wichtig. „Die Hälfte bei uns sind Kinder. Wenn man die nicht bei der Stange hält, sind sie woanders“, sagte Rosenberger.

Die Kosten für den Hallenbau werden auf knapp 300.000 Euro geschätzt. Stadt und Verein können auf 180.000 Euro Fördermittel hoffen. Eine erste Förder-Hürde hat das Projekt bereits genommen: Der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel gab ein positives Votum für einen Förderzuschuss ab.

Stadt will jetzt Bauantrag stellen

Nach dem nun erfolgten Beschluss will die Stadt den Bauantrag stellen. Die einzige Nein-Stimme kam von der Stadtverordneten Elke Seidel (Fraktion Grüne/FDP), die betonte, sie habe nichts gegen den Verein oder gegen Sport. Sie hält den Standort der Turnhalle für problematisch, die an die Trinkwasserschutzzone heranrücke. Die Thematik werde im Baugenehmigungsverfahren beleuchtet, Genehmigungsbehörde ist der Landkreis, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth (UKB): „Wir befinden uns in Trinkwasserschutzzone 3, dort ist eine Bebauung möglich.“ Die Bauvoranfrage wurde positiv beschieden, so Knuth.

Von Jens Steglich

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