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Beelitz Beelitz trotzt den Prognosen und wächst weiter
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08:01 21.01.2020
Spielplatz der Kita Borstel in Fichtenwalde. Dort wurden inzwischen zusätzliche Kita-Plätze geschaffen. Quelle: Archiv/Liebe
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Beelitz

Die Stadt Beelitz trotzt den Bevölkerungsprognosen und wächst weiter. Wie Stadtsprecher Thomas Lähns mitteilte, wurden Ende Dezember vergangenen Jahres 12.736 Beelitzer gezählt. Das sind 200 Bürger mehr als noch im Vorjahr. Es ist kein rasantes, aber seit einigen Jahren ein stetiges Wachstum, was in Zeiten des demografischen Wandels für eine Stadt, die nicht im unmittelbaren Speckgürtelbereich Berlins liegt, bemerkenswert ist. Zumal die Bevölkerungsprognosen des Landesamtes für Statistik noch vor nicht allzu langer Zeit für Beelitz von einem Rückgang der Einwohnerzahl ausgingen.

„Einmal mehr zeigt sich, dass die Beelitzer gern in ihrer Stadt leben, dass sie hier bleiben und Familien gründen“, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth (UKB). Und Menschen entdecken Beelitz als Wohnort für sich. Die Zahl der Zuzüge liegt jedenfalls seit 2012 über der Zahl der Wegzüge. In den beiden vergangenen Jahren war der Unterschied besonders deutlich. 2019 standen 608 Wegzügen 857 Zuzüge entgegen. 2018 waren es sogar 957 Zuzüge – bei 619 Wegzügen.

Im vergangenen Jahr erblickten 105 kleine Beelitzer das Licht der Welt

„Besonders erfreulich ist aber die Entwicklung der Geburtenzahlen: Allein im vergangenen Jahr haben 105 kleine Beelitzer das Licht der Welt erblickt – so viele, wie noch nie zuvor.“ Die Stadt bemühe sich, dafür gute Voraussetzungen zu schaffen, so der Bürgermeister. „Indem das Wachstum moderat erfolgt und wir unsere Kitalandschaft kontinuierlich ausbauen und modernisieren, gibt es in den Beelitzer Tagesstätten keine Wartelisten. Bisher hat jede Familie bei uns einen Betreuungsplatz bekommen.“

Die ältere Generation habe die Stadt ebenfalls im Blick: „Mit der baulichen Erweiterung des Ärztehauses, die in diesem Jahr fortgesetzt wird, und der Planung eines Mehrgenerationenhauses in Wittbrietzen werden wichtige Anliegen Älterer in den Fokus genommen“, sagte Lähns. Zudem solle neben dem Beelitzer Seniorenbeirat nun auch ein Mitwirkungsgremium in Fichtenwalde gegründet werden, dass den dortigen Ortsbeirat bei Belangen der „Generation 65+“ unterstützt und sich einbringt.

Stadtverwaltung geht von weiterem Wachstum aus

Die Stadtverwaltung geht sicher davon aus, dass das allmähliche Wachstum der Einwohnerzahl sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird: „Durch die Ausweisung neuer Baugebiete wie zuletzt im Ortsteil Busendorf und durch die Entwicklung des neuen Wohnquartiers in Beelitz-Heilstätten schaffen die Stadt und private Investoren Platz für weitere neue Bürger. Und doch gehen wir dabei maßvoll vor, denn zum einen sollte zuerst die Infrastruktur vorhanden sein, bevor gebaut wird, und zum anderen darf der ländliche Charakter von Beelitz auch in Zukunft nicht verloren gehen“, so der Bürgermeister.

Von MAZ-online

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