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Beelitz Signal zum Waldumbau muss warten
Lokales Potsdam-Mittelmark Beelitz Signal zum Waldumbau muss warten
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19:39 05.09.2019
Der Beelitzer Stadtwald, in dem die Kiefer dominiert, soll zu einem Mischwald umgebaut werden. Quelle: Privat
Beelitz

Das große Signal, das Beelitz zum Waldumbau aussenden will, ist erst einmal ausgeblieben und vertagt. Der Vorschlag der Fraktion GfB/SPD, alle Überschüsse aus der Bewirtschaftung des Beelitzer Stadtwaldes in den Waldumbau zu investieren, ist von einer Mehrheit der Stadtverordneten zur Überarbeitung an die Verwaltung und die Fraktionen verwiesen worden. Den Antrag dazu hatten UKB/CDU gestellt. UKB-CDU-Fraktionschefin Simone Spahn sagte, ihre Fraktion trage den Vorschlag zum Waldumbau im Grundsatz mit. Es seien aber noch Fragen offen. Sie will vorher Zahlen zu finanziellen Auswirkungen haben und wertete Passagen des Vorschlags – Erweiterung des Stadtwaldes durch Kauf – als Eingriff ins Privateigentum.

Mit Unmut reagierten die Einreicher des Waldumbau-Antrags. „Wir verstehen die Verzögerung nicht. Es waren sechs Wochen Zeit, um nachzubessern. Es gibt keinen Grund, warum man mit dieser wichtigen Botschaft wartet“, sagte Winfried Ludwig (GfB/SPD). Er hoffe nicht, „dass der Beschluss-Antrag verzögert wurde, weil er aus der Opposition kam“, so Ludwig. Nach Änderung von missverständlichen Formulierungen im Antrag wisse er nicht, „was die Verwaltung an dem Antrag noch ändern soll“, sagte auch Hartwig Frankenhäuser (Grüne/FDP).

Der Vorschlag sieht vor, dass Beelitz beginnend mit dem Doppeletat 2021/2022 alle Überschüsse, die aus der Bewirtschaftung des Stadtwaldes resultieren, wieder in den Wald investiert. Ziel ist der Umbau zu einem standortgerechten, an den Klimawandel angepassten Mischwaldes. Auch die Erweiterung durch Zukauf von Wald ist Bestandteil des Vorschlags. Zudem soll Beelitz private und öffentliche Waldbesitzer zum Waldumbau aufrufen.

„Ich möchte meine Bereitschaft signalisieren, mit den Einreichern den Antrag zu überarbeiten“, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth (UKB). Er plädierte für eine Analyse der vergangenen Jahre und sagte, „vielleicht setzen wir uns eine Mindestsumme für den Waldumbau“. Beelitz hatte in den vergangenen Jahren gutes Geld mit dem Stadtwald verdient. 2017 etwa wurde ein Überschuss von 146.000 Euro erzielt. Für 2018 soll die Bilanz ähnlich ausfallen. Wie die Entwicklung künftig weitergeht, weiß indes keiner.

Von Jens Steglich

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