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Beelitz 1,2 Millionen Blumenzwiebeln für Laga: Spezialfirma mit Hightech-Traktor im Einsatz
Lokales Potsdam-Mittelmark Beelitz

Hightech für die Laga Beelitz: Blumenzwiebeln kommen mit Spezialtechnik in den Boden

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15:02 20.10.2021
Sam van Pütter (l.) und seine Kollegen von einer niederländische Spezialfirma bringen 1,2 Millionen Blumenzwiebeln in die Beelitzer Erde.
Sam van Pütter (l.) und seine Kollegen von einer niederländische Spezialfirma bringen 1,2 Millionen Blumenzwiebeln in die Beelitzer Erde. Quelle: Laga Beelitz
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Beelitz

In Beelitz werden diese Woche unter Einsatz von Hightech 1,2 Millionen Blumenzwiebeln für die Landesgartenschau unter die Erde gebracht. Dafür sorgen Mitarbeiter der niederländische Spezialfirma „flower your place“ und ein Traktor, der bei jedem Senkvorgang acht Löcher in den Wiesenboden der „Archegärten“ bohrt. Pro Quadratmeter macht das 50 Löcher. „In jedes werden dann zwei Blumenzwiebeln gelegt“, erklärt Projektleiter Sam van Pütter.

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Narzissen, Tulpen, Zierlauch

Bisher wurde eine ähnliche Apparatur nur für das Setzen wesentlich größerer Amaryllis-Zwiebeln benutzt. In diesem Maßstab ist das Projekt nach Laga-Angaben in Beelitz noch einzigartig. Auf dem gesamten künftigen Areal sind Streifen geplant, in denen vom Frühjahr bis in den Sommer hinein die Zwiebelpflanzen blühen. Würde man sie aneinanderlegen, hätte man eine Fläche von eineinhalb Fußballfeldern. Je Streifen werden entweder Narzissen und Tulpen oder Zierlauch und Prärielilie gemeinsam gepflanzt, letztere brauchen eher trockene Untergründe.

Der Traktor ist mit Bohrern ausgestattet. Quelle: Laga Beelitz

Auf Hightech folgt Handarbeit

Rund vier Wochen werden die fünf bis sechs Mitarbeiter von „flower your place“ in Beelitz brauchen, um alle Zwiebeln zu setzen. Die Spezialmaschine wird aber nur in dieser Woche im Einsatz sein. Der Grund: Wird das Gelände uneben, können nicht alle Bohrer ausreichend tiefe Löcher bohren. Dann müssen die Gärtner mit dem Akkubohrer jedes Loch einzeln durch die Grasnarbe treiben.

Gleiches gilt auch für Flächen, auf denen schon Bäume oder Sträucher stehen. „Auf etwa einem Drittel der Fläche kann der Traktor mit der Maschine zum Einsatz kommen, der Rest wird reine Handarbeit“, sagt Andreas Kenzler, gärtnerischer Beauftragter der Landesgartenschau.

Von MAZonline/fro