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Beelitz Jury kürt Siegerentwurf für Klärwerk-Umgestaltung
Lokales Potsdam-Mittelmark Beelitz Jury kürt Siegerentwurf für Klärwerk-Umgestaltung
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20:43 26.07.2019
Die Arbeiten für das Kerngelände der Gartenschau, dem Parkbereich zwischen Spargelmuseum, Freibadbrücke und dem früheren Eiskeller, laufen bereits. Die Umgestaltung des alten Klärwerks soll Mitte 2020 starten. Quelle: Stadt
Beelitz

Die Vorbereitungen auf die Landesgartenschau 2022 (Laga) in Beelitz laufen bereits auf vollen Touren. In einem ersten Bauabschnitt nimmt das künftige Kerngelände der Gartenschau am Rande der Altstadt schon sichtbar Formen an.

Fürs Festspielgelände mit dem alten Klärwerk wurde jetzt ein Architekturwettbewerb abgeschlossen. Wie von Bürgermeister Bernhard Knuth (UKB) zu erfahren war, hat ein Entwurf der Firma RMP Stephan Lenzen den städtebaulichen Wettbewerb für diesen Bereich gewonnen. Das Konzept der Landschaftsarchitekten, das Büro sitzt in Bonn und hat in Berlin eine Niederlassung, überzeugte die Jury in einem anonymen Verfahren. Welcher Entwurf von welchen Büro stammt, war bei der Bewertung unbekannt. Das Votum der Jury, in der vier Architekten und drei Sachpreisrichter saßen, darunter der Beelitzer Bürgermeister, war einstimmig. Zum Schluss waren noch vier von sieben Entwürfen in der Endrunde, über die dann abgestimmt wurde. „Alle sieben Entwürfe werden in einer Ausstellung gezeigt“, sagte Knuth. Sie wird am 6. August im Beelitzer Rathaus eröffnet. Die Entwürfe sind dann einen Monat dort zu sehen.

Der alte Klärtrum soll begehbar gemacht werden

Was den Siegerentwurf ausmacht, deutete Knuth schon mal an. Der Plan der RMP-Landschaftsarchitekten sieht auf dem Gelände des alten Klärwerks eine kleine Tribüne vor – in Form von Betonstufen und mit Grasflächen, auf denen Stühle und Sitzschalen platziert werden können. Auch eine kleine Bühne mit Überdachung ist geplant. „Das Festspielgelände soll flexibel nutzbar sein, dort soll auch mal ein Rockkonzert stattfinden können“, sagte Knuth. Auf dem Gelände werden neue Wege und Grünflächen angelegt und ein Bereich fürs Catering und für Toiletten geschaffen. Besonderes haben die Landschaftsarchitekten mit dem alten Klärturm vor. „Der alte Klärturm wird als Wahrzeichen der Gartenschau inszeniert“, so Knuth. Aus dem wuchtigen, etwa zehn Meter hohen Betonklotz soll eine Art Leuchtturm für das dortige Laga-Gelände werden. Den Turm wollen sie für Besucher begehbar machen und er soll im Inneren einen Wassergarten bekommen mit zwei runden Becken mit einem Außen- und einem Innenkreis.

Mitte 2020 könnte die Umgestaltung des Klärwerkgeländes starten

Bevor geplant und gebaut werden kann, muss allerdings noch ein klassisches Vergabeverfahren durchgeführt werden. In dem Verfahren, das mit der Architektenkammer abgestimmt ist, bekommt der Siegerentwurf so etwas wie Vorschusslorbeeren. „Dem Sieger werden 45 Prozent zugerechnet. Wir gehen davon aus, dass der Siegerentwurf am Ende auch zum Tragen kommt“, sagte Knuth. Er hoffe, dass spätestens im Oktober die Vergabe an ein Planungsbüro erfolgen kann. Danach müssen noch die Fördermittelanträge gestellt werden. Knuth geht davon aus, dass Mitte 2020 die Arbeiten zur Umgestaltung des alten Klärwerks starten können.

Von Jens Steglich

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