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Beelitz Beelitz wappnet sich für den Ernstfall
Lokales Potsdam-Mittelmark Beelitz Beelitz wappnet sich für den Ernstfall
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18:02 04.12.2019
Inbetriebnahme der Brunnen, an denen Löschfahrzeuge Wasser aufnehmen können. Von dort können aber auch Schläuche direkt zum Brandherd verlegt werden. Quelle: Stadt
Beelitz

Die Stadt Beelitz sieht sich gegen Waldbrände jetzt deutlich besser gerüstet. Wie Stadtsprecher Thomas Lähns mitteilte, wurden am Dienstag fünf neue Löschwasserbrunnen in den Wäldern rund um Beelitz-Heilstätten und Fichtenwalde durch die Feuerwehr in Betrieb genommen. „Die Brunnen werden Löschtrupps im Ernstfall mit genügend Wasser versorgen, um Waldbrände zu bekämpfen – und das auf direktem Wege“, sagte er.

Die Brunnen sind Teil eines Waldbrandschutzprogramms, das Stadtverwaltung und Feuerwehr erarbeitet und die Beelitzer Stadtverordneten im September 2018 in Reaktion auf den Waldbrand in Fichtenwalde beschlossen hatten. „Der Großbrand im Sommer 2018 hat uns allen schmerzhaft vor Augen geführt, wie schnell sich ein Feuer ausbreiten kann und wie mühsam es dann einzudämmen ist“, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth (UKB). Die fünf Brunnen sind komplett vom Landesforstbetrieb gefördert worden.

Feuerwehr kann im Ernstfall unabhängig vom Trinkwassernetz arbeiten

Über die Förderung hinaus gab es weitere Unterstützung: Für zwei Brunnen mussten private Flächen gepachtet werden, die aber von den Eigentümern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

„Der riesige Vorteil dieser Brunnen ist der, dass wir jetzt im Ernstfall unabhängig vom Trinkwassernetz arbeiten können“, sagte Sebastian Klamt, Vize-Stadtwehrführer und Ortswehrführer in Fichtenwalde. „Gerade im Sommer, wenn die Einwohner ihre Rasen sprengen, ist Wasser mitunter ein knappes Gut“, so Lähns. Gebohrt und eingerichtet hat die Brunnen die Werderaner Firma von Brunnenbaumeister Mike Müller. „Die Brunnen können 800 Liter pro Minute fördern, das sind 48 Kubikmeter pro Stunde“, sagte er. Je nach Grundwasserspiegel haben die Brunnen eine Tiefe von 43 bis 83 Metern.

Es wurden auch Waldwege ausgebaut und Schutzstreifen angelegt

„Für die Stadt ist damit eine wichtige Etappe im Rahmen der Waldbrandschutz-Strategie abgeschlossen“, sagte Lähns. Bereits seit dem vergangenen Jahr werden Waldwege ausgebaut, damit Löschfahrzeuge besser bis in entlegene Ecken kommen. „Und die Stadt hat sogenannte Wundstreifen angelegt – Schneisen, an denen mögliche Feuersbrünste aufgehalten werden können.“ Zudem sind auch vorhandene Löschwasserbrunnen in den Ortslagen ertüchtigt worden, unter anderem in Klaistow, Kanin und Busendorf.

Von MAZ-online

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