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Beetzsee Badeunfall in Radewege: Vermisster Schwimmer noch immer nicht gefunden
Lokales Potsdam-Mittelmark Beetzsee

Badeunfall in Radewege: Suche nach vermisstem Schwimmer geht weiter

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19:40 26.06.2020
Polizei und Rettungskräfte stehen am Freitagvormittag an der Badestelle am Beetzsee, wo einen Tag zuvor das Unglück geschah. Links ist die Drohne der Feuerwehr zu sehen, mit der nun die Wasseroberfläche abgesucht werden soll. Quelle: Marion von Imhoff
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Radewege

Die Suche nach dem vermissten Schwimmer im Beetzsee bei Radewege geht auch am Freitag weiter. Am Vormittag suchte die Feuerwehr die Wasseroberfläche mit einer Drohne ab. Zudem rücken Polizeitaucher an, um die Suche zu unterstützen. Auch das Deutsche Rote Kreuz ist vor Ort. Bis in den Abend hinein verlief die Suche erfolglos.

Am Donnerstag um 15.30 Uhr war ein 26 Jahre alter Brandenburger beim Schwimmen in Not und unter die Wasseroberfläche geraten. Bis nach 21 Uhr suchte ein Großaufgebot von Feuerwehr, Deutscher Lebensrettungsgesellschaft und Wasserschutzpolizei nach dem jungen Mann. Auch Taucher von der Polizei und der DRK-Wasserwacht gingen ins Wasser, um den Vermissten zu finden. Bis in den Abend hinein suchten sie das Gewässer nach dem Vermissten ab. Ein Notarzt-Team war ebenso vor Ort. Über Stunden kreiste der Rettungshubschrauber über dem See. Auch viele Boote waren im Einsatz.

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Badestelle ist gesperrt

Der Brandenburger war von der Badestelle in der Straße Am See aus schwimmen gegangen gemeinsam mit einem 31 Jahre alten Freund. Nach Polizeiangaben geriet er nach einer Strecke von 200 Meter auf dem Rückweg zum Ufer in Not. Der Freund versuchte daraufhin, den Ertrinkenden über Wasser zu halten. Doch das ist selbst für geübte Rettungsschwimmer schwierig. „Er drohte selbst unterzugehen“, berichtet am Donnerstag Dienstgruppenleiter Marko Lange. Der Bekannte des 26-jährigen schrie um Hilfe und Angehörige alarmierten die Einsatzkräfte.

Der Weg zur Badestelle in Radewege, an der das Unglück geschah. Quelle: Rüdiger Böhme

Der Weg zur Badestelle ist mit rot-weißem Polizeiflatterband abgesperrt. Am Ufer harrt die Familie des Verunglückten aus.

„Wir rollen heute die Suche wieder neu auf“, sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Und fügt hinzu: „Es geht jetzt nur noch um das Finden.“

Von Marion von Imhoff

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