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Beetzsee DLRG-Team erklärt Kita-Kindern die Gefahren auf Eis und Wasser
Lokales Potsdam-Mittelmark Beetzsee DLRG-Team erklärt Kita-Kindern die Gefahren auf Eis und Wasser
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17:48 07.02.2019
Das DLRG-Maskottchen Nobbi war beim Besuch in Radeweger Kita „Beetzseeknirpse“ dabei. Quelle: Christine Lummert
Radewege

Wale, Haie und Delfine wurden im Beetzsee noch nicht gesichtet, obwohl das ein oder andere Kind aus der Kita in Radewege vom Gegenteil überzeugt ist. Dafür konnten die Mädchen und Jungen im Vorschulalter Bekanntschaft mit der Robbe Nobbi machen.

Die begleitet als Maskottchen regelmäßig das Kita-Team der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Stadtverband Brandenburg, wenn es darum geht, Kindern die wichtigsten Verhaltensregeln rund ums Wasser näher zu bringen.

Vorschulkinder aus der Kita Radewege lernen bei einem Besuch von der DLRG wie sie sich im Sommer und im Winter sich am Wasser bewegen sollten. Außerdem sorgte DLRG-Maskottchen Nobbi für gute Laune.

Dank der Winterferien hatte Team-Leiter Torsten Dalski mit den Nachwuchs-Rettungsschwimmern Gwendolyne Rautenberg, Lillyan Zacharias und Jan Schober gleich dreifache Verstärkung dabei, um die zentralen Faustregeln zu vermitteln. „In der Winterzeit liegt unser Fokus natürlich auf dem richtigen Verhalten beim Betreten von Eisflächen“, sagte Dalski. Der nächste Sommer kommt aber bestimmt und deshalb wurden auch gleich die Baderegeln mit den Kindern besprochen.

Vom wichtigen Seepferdchen haben die Knirpse aus Radewege alle schon gehört. Den dazugehörigen Kurs haben aber bisher nur wenige absolviert. Torsten Dalski machte deshalb gleich Werbung für die Schwimm-Ausbildung. „Es ist ganz wichtig, dass ihr schwimmen lernt.“ Bis dahin dürfen die kleinen Nichtschwimmer nur bis zur Brust ins Wasser. Auch mit Schwimmflügeln oder Luftmatratze sollte sich keiner weiter hinaus wagen.

Ein paar Grundsätze gelten aber auch, wenn man sich schon wie ein Fisch im Wasser bewegen kann. Die alte Weisheit, sich nicht mit vollem Magen in die Fluten zu stürzen, betonen auch die Experten von der DLRG. „Nach Eis, Pommes und Currywurst solltet ihr mindestens 20 Minuten mit dem Baden warten“, sagte Dalski. Und zum großen Sprung darf nur ansetzen, wer genau weiß, dass das Wasser dafür tief genug ist.

Bei eiskalten Temperaturen ist noch mehr Vorsicht geboten. „Wen ihr im Winter eine Eisfläche seht, dürft ihr diese nie einfach so betreten“, sagte Dalski. Mindestens 15 Zentimeter dick sollte jede Wasserfläche überfroren sein, bevor dort die Schlittschuhe angezogen werden. „Und auch dann geht ihr am besten nur mit euren Eltern oder Großeltern auf das Eis.“ Wen doch mal etwas schiefgeht, heißt es im Notfall so laut wie möglich um Hilfe zu schreien.

Das durften die Kitakinder in einer kleinen Praxisübung dann gleich mal ausprobieren. Die DLRG-Rettungsschimmer hatten extra einen Rettungsring und ein Rollbrett dabei. Immer im Wechsel zogen sich die Mädchen und Jungen damit aus einer Notlage im imaginierten tiefen Wasser ans rettende Ufer.

Zur Belohnung für das gute Zuhören und den großen Einsatz am Rettungsring überreichte DLRG-Robbe Nobbi dann an alle kleinen Kursteilnehmer eine Urkunde und ein Malbuch.

Von Christine Lummert

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