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Beetzsee Familienzentrum rollt von Dorf zu Dorf
Lokales Potsdam-Mittelmark Beetzsee Familienzentrum rollt von Dorf zu Dorf
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09:53 03.05.2019
Amtsdirektor Guido Müller, Sozial-Fachbereichsleiter Bernd Schade und Matthias Fischer-Kallenberg vom SOS Kinderdorf unterzeichnen den Vertrag für ein mobiles Familienzentrum. Quelle: Landkreis Potsdam-Mittelmark
Amt Beetzsee

Jetzt ist es ausgemachte Sache: Nach Wusterwitz, Kloster Lehnin und 13 anderen mittelmärkischen Kommunen wird es bald auch im Amt Beetzsee ein Familienzentrum geben. Allerdings mit einer Besonderheit. Wegen der geografischen Lage der Gemeinden zwischen Havel und Beetzsee werden die Dienstleistungen nicht an einem zentralen Ort erbracht. Die Angebote finden dort statt, wo sie in den Dörfern gebraucht werden.

Drei Partner im Boot

Drei Partner werden das sogenannte „Mobile Familienzentrum“ in den nächsten Wochen auf den Weg bringen. So trägt der Landkreis Potsdam-Mittelmark auf Dauer 80 Prozent der Kosten und übernimmt 5000 Euro für die Erstausstattung. Derzeit wird von jährlichen Kosten von etwa 80 000 Euro ausgegangen. Das Amt Beetzsee trägt einen Eigenanteil von 16 000 Euro und kümmert sich um die Räumlichkeiten für einen Sitz des Familienzentrums. Träger der Einrichtung wird das SOS-Kinderzentrum Brandenburg sein.

Vertrag regelt Aufgaben

In einem Vertrag sind die Aufgaben der beteiligten Seiten genau geregelt. Verwaltungschef Guido Müller, Sozial-Fachbereichsleiter Bernd Schade und Matthias Fischer-Kallenberg vom SOS-Kinderdorf setzten jetzt ihre Unterschriften unter das Papier. Der nächste Schritt des Trägers wird es sein, eine geeignete Fachkraft für das Familienzentrum zu finden. Deren Aufgabe ist es, das mobile Konzept mit Inhalten zu füllen. Dabei werden auch Honorarkräfte und Praktikanten eine Rolle spielen.

Baldiger Start geplant

„Ich hoffe, dass wir mit dem Familienzentrum noch im ersten Halbjahr 2019 starten können. Dabei hängt alles von der zügigen personellen Besetzung ab“, sagte Amtsdirektor Müller der MAZ. Die Einrichtung versteht sich auch als Ansprechpartner für Familien in benachteiligten Lebenslagen. Die Nachfrage nach Beratungen, Krabbel- und Spielgruppen, Elterncafés und Kreativgruppen wird zeigen, wo die Dienstleistungen schwerpunktmäßig angeboten werden. Als Standorte für ein zentrales Büro sind das künftige Bürgerhaus in Brielow oder das Haus der Begegnung in Pritzerbe vorstellbar.

Die Etablierung eines Familienzentrums ist auch das Ergebnis der regelmäßig im Amt Beetzsee stattfindenden Kinder- und Jugendkonferenzen. Der Landkreis finanziert die Familienzentren jährlich mit rund einer Million Euro.

Von Frank Bürstenbinder

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