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Beetzsee Havelsee denkt schon an den nächsten Radweg
Lokales Potsdam-Mittelmark Beetzsee Havelsee denkt schon an den nächsten Radweg
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14:19 11.10.2019
Mit den neuen Radweg-Projekten der Stadt Havelsee und der Gemeinde Beetzsee würde der Havelradweg bei Pritzerbe an den Beetzsee-Radrundweg angebunden. Quelle: Tobias Wagner
Havelsee

Die Stadtverordneten von Havelsee haben auf ihrer jüngsten Sitzung die Weichen für eine weitere Radwegplanung gestellt. So wird von der Kommune jetzt der ländliche Wegebau von Hohenferchesar nach Fohrde ins Auge gefasst. Dafür sollen im kommenden Haushaltsjahr 66 000 Euro für die Planung vorgehalten werden. Für die Realisierung in den Folgejahren 2021/22 will Havelsee knapp 920 000 Euro in den Etat einstellen – inklusive 75 Prozent Fördermittel, die erst noch bewilligt werden müssen.

Grundlage für Förderantrag

„Die politische Willensbekundung für die Bereithaltung von Eigenmitteln ist Voraussetzung für den Förderantrag“, begründete Amtsdirektor Guido Müller die Beschlussvorlage. Auch Havelsee-Bürgermeister Günter Noack warb für die planerische Vorbereitung, um den Ausbau des Radwegenetzes voranzubringen. Es gibt aber nicht nur Zustimmung. Klaus Meyer lehnte den Selbstbindungsbeschluss für die kommenden Haushaltsjahre ab. Das Projekt sei für ihn Luxus, so lange es keine Lösung für einen Radweg zwischen Pritzerbe und Marzahne gebe, so Meyer.

Vernetzung zum Havelradweg

Die ins Auge gefasste Planung setzt ein Radwegvorhaben fort, das im kommenden Jahr den Ortsteil Hohenferchesar mit dem benachbarten Brielow über die alte Heerstraße verbinden soll. Dafür sind die Fördermittel bereits bewilligt. Das neue Projekt würde in Richtung Fohrde und damit zum Havelradweg anschließen. Dabei handelt es sich um eine Länge von 2,7 Kilometer zwischen dem östlichen Ortseingang Fohrde und der Einmündung auf die alte Heerstraße Hohenferchesar-Brielow.

Auch für Landwirtschaft

Die künftige Radweg-Trasse soll größtenteils dem vorhandenen Weg südlich der Bruchwiesen folgen. Weil ein Eigentümer die Bauerlaubnis verweigert hat, musste die Trasse an einer Stelle verlegt werden. Grunderwerb ist nötig, weil der vorhandene Weg nicht auf dem kommunalen Wegeflurstück, sondern über private Flurstücke verläuft. Die Fahrbahnbreite wird bis zu 3,50 Meter plus Seitenstreifen betragen, um auch landwirtschaftlichen Verkehr zu ermöglichen.

Von Frank Bürstenbinder

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