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Brück Endlich mehr Platz in der Grundschule
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Endlich mehr Platz in der Grundschule
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10:50 25.10.2018
Hurra, es gibt mehr Platz: Eingezogen in die neuen Räume der Grundschule Borkheide ist auch die Flex-Klasse D mit Klassenlehrerin Corina Greschuchna. Quelle: Johanna Uminski
Borkheide

Hell, modern und großzügig präsentieren sich die zwei neuen Räume der Borkheider GrundschuleHans Grade“. Die Klassen 3a und Flex D sind dieser Tage in den neuen Bau gezogen, der an das bestehende Flex-Haus angebaut wurde. Die 40 Grundschüler der beiden Klassen sind stolz darauf, endlich einen richtigen Klassenraum zu haben. Interaktive Tafeln mit Internetschluss, Regale, Rollcontainer für Materialien der Schüler und die Lehrerarbeitsplätze runden die neuen Klassenräume ab. Die 72 und 55 Quadratmeter großen Räume bieten den Kindern nicht nur den notwendigen Raum für Bewegung im Unterricht, sondern ermöglichen auch den Wechsel zwischen verschiedenen Unterrichtsformen.

Sehr froh über den nun fast abgeschlossenen Anbau zeigt sich Schulleiterin Ines Glumm. „Die Kinder sind freies Arbeiten und Lernen in Stationen gewöhnt – das war während der Bauarbeiten nicht möglich.“ Den Zustand vor dem Einzug in den neuen Anbau beschreibt die Pädagogin als sehr unruhig. „Der Platz in den Klassen war knapp bemessen, die Kinder hockten aufeinander und waren dadurch auch kribbeliger“, erzählt sie.

Alle Jahrgänge zweizügig

Aktuell besuchen die Grundschule in Borkheide insgesamt 239 Schüler.

Sie kommen aus den Gemeinden Borkheide und Borkwalde, sowie aus dem Brücker Ortsteil Neuendorf und den Ortsteilen Alt Bork und Deutsch Bork der Gemeinde Linthe.

An der Borkheider Grundschule gibt es aktuell zwölf Klassen. Alle Klassenstufen werden zweizügig gefahren.

Die Klasse 3a war im Teilungsraum der Flex B, und die Flex B im ehemaligen Lehrerzimmer unterbracht. „Der Zustand im Unterricht hat sich seit dem Einzug in den Anbau sehr verbessert und die Kinder sind wieder an ihre normalen Unterrichtsmethoden gewöhnt“, so Glumm. Vor allem aber freuen sich die Grundschüler über ihre neuen Räume. Sie sind sehr stolz. In Kürze werden noch Schallschutzelemente im Anbau angebracht. Außerdem steht noch der Anstrich der Fassade aus.

Platzproblem längst noch nicht gelöst

Die Freude über diese Entlastung und Verbesserung in den Klassenräumen täuscht aber nicht darüber hinweg, dass das Platzproblem an der Borkheider Grundschule damit noch lange nicht gelöst ist. Im Flur des Flex-Gebäudes kommt es zu Unterrichtsbeginn und den Pausen weiterhin zu Gedränge. „Die Kolleginnen haben das im Griff, aber es ist einfach zu eng“, betont Ines Glumm.

Aktuell besuchen 239 Schüler die Borkheider Grundschule. Der Platz auch auf dem Schulhof wird zunehmend enger. „Die Klassen werden jetzt nach und nach aufgefüllt – neue Klassen können wir aber nicht eröffnen, da wir keinen Platz mehr haben.“ So musste bereits das Lehrerzimmer für eine Flex-Klasse weichen. „Die drei Fachräume für Kreativarbeit, Naturwissenschaften und Computerarbeit bleiben aber erhalten“, so Glumm.

An der Grundschule Borkheide ist der Anbau bezogen. Außen folgen noch Restarbeiten. Quelle: Johanna Uminski

Wenn der Bauzaun weg ist, will sich die Schule Gedanken über die Gestaltung des Schulhofes machen, sagt die Leiterin. Dies könnte über den Schulförderverein finanziert werden. Ein Theaterhäuschen stehe schon auf dem Plan. „In den nächsten Jahren wird es aber keine größeren Bauarbeiten mehr geben“, erklärt Ines Glumm. Denn insgesamt muss eine größere Schule her. Aktuell läuft die Arbeit an einer Machbarkeitsstudie.

Komplett neue Schule im Plan

„Für die Schule mit neuer Turnhalle und Parkplatz stehen Kosten von etwa 6,5 bis 7 Millionen Euro im Raum“, erklärt Ines Glumm. Fördergeld gebe es kaum, sodass diese Investition auf die Gemeinde fallen würde. Eine Möglichkeit für Fördermittel würde es geben, wenn die Schule eine Inklusionsschule wird. „Wir machen das ja schon jetzt und nehmen alle Kinder auf“, sagt die Schulleiterin. Das Kollegium stehe bereits im Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen, die das Konzept „Gemeinsames Lernen“ umsetzen, so Glumm.

Jedoch ist die Frage der Finanzierung für den geplanten Schulbau noch nicht geklärt. „Wir schauen, welche Fördertöpfe sich vielleicht zwischendurch noch öffnen“, sagt Schulleiterin Ines Glumm optimistisch.

Von Johanna Uminski

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