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Brück Arbeitsmarkt im März: Quote stagniert bei 6,8 Prozent
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Arbeitsmarkt im März: Quote stagniert bei 6,8 Prozent
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15:03 29.03.2019
Marko Wilke, Leiter der Arbeitsagenur-Geschäftsstelle und Stellvertreterin Uta Möbius registrieren im März eine gebremste Konjunktur. Quelle: René Gaffron
Bad Belzig

Die Frühjahrskonjunktur legt momentan –wie das Wetter –auf dem Arbeitsmarkt im Hohen Fläming eine spürbare Pause ein. So sind Ende März hierzulande lediglich 1414 Erwerbsfähige ohne feste Beschäftigung registriert worden.

Das sind exakt drei weniger als im Monat zuvor. Die Quote bleibt damit unverändert und liegt bei 6,8 Prozent. Der Vorjahreswert war immerhin deutlich schlechter: 7,7 Prozent.

Das geht aus der am Freitag Vormittag veröffentlichten lokalen Statistik hervor. Sie hinkt damit dem allgemein positiven Trend hinterher. Im Land Brandenburg ist die Arbeitslosenquote um 0,4 Punkte auf 6,1 Prozent gesunken – ein Rekordwert seit 1991.

Das Ergebnis der Agentur-Geschäftsstelle Bad Belzig zum Ende des ersten Quartals entwickelt sich etwas entgegen der allgemeinen Entwicklung. Das bestätigt ihr Leiter Marko Wilke. Insgesamt wertet er die Lage jedoch als stabil.

Zurückhaltung auf beiden Seiten

Die saisonale Entlastung zu Ostern sei diesmal wegen des Termins Mitte April erst besonders spät zu erwarten, prognostiziert der Behördenchef.

„Gegenwärtig ist zu bemerken, dass sowohl die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer noch etwas Zurückhaltung üben“, ergänzt seine Stellvertreterin Uta Möbius.

Wie die beiden Agentur-Mitarbeiter berichten, sind die Arbeitslosengeld-I-Empfänger mittleren Alters in der Regel zügig zu vermitteln. Wer keine ausreichende Qualifizierung oder ein Handicap hat, komme nicht ohne weiteres zu einem Job.

Indes sind laut Aussage Uta Möbius die Förderungen zur berufsbegleitenden Weiterbildung des Personals in den Unternehmen mehr denn je gefragt.

Der vergleichsweise hohe Zugang von 77 Arbeitslosen in diesem Monat sei nicht auf eine Massenentlassung zurückzuführen. Wohl aber wurden auffällig viele Aufhebungsverträge und Eigenkündigungen als Ursache registriert.

Folgerichtig sind es vor allem die Älteren und die Jugendlichen, deren Anteil gestiegen ist. Ein Drittel fast ist älter als 55 Jahre und 8,2 Prozent sind jünger als 25 Jahre. Darunter nicht selten Studien- und Ausbildungsabbrecher, für die nun neue Perspektiven gesucht werden.

Über 300 Stellen zu besetzen

Chancen gibt es durchaus. „309 offene Stellen sind gemeldet“, berichtet Uta Möbius, die seit 2006 im Arbeitgeberservice tätig ist. Neben den Dauerofferten für Erzieher, in der Metallverarbeitung, Pflege und Gastronomie sind derzeit auch Stellen als Melker oder in Apotheken zu besetzen, so die 39-Jährige über die aktuelle Nachfrage.

Von René Gaffron

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