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Brück Borkheides neuer Bauhof bewährt sich
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Borkheides neuer Bauhof bewährt sich
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14:51 29.08.2019
Die Mitarbeiter freuen sich über das neue Domizil: Sven Saretzki, Ralf Schmidt, Carsten Reich und Sven Holtmann (von links). Quelle: Johanna Uminski
Borkheide

Borkheide hat einen Bauhof. Seit kurzem sind die Bauarbeiten auf dem 1000 Quadratmeter großen Grundstück am Kirchanger samt Gebäude, Auffahrt, Containerstellplatz und Zaun abgeschlossen. Die Baukosten liegen bei 220.000 Euro. Die Notwendigkeit des neuen Bauhofs für Borkheide verdeutlicht Bürgermeister Andreas Kreibich: „Wir hatten vorher keinen richtigen Bauhof.“

Die Gemeindemitarbeiter nutzten bis dahin zwei alte Garagen hinter dem ehemaligen Gemeindehaus. „Die waren viel zu klein für die Fahrzeuge. Daher standen diese im Garten und zum Teil im Container an der Schule“, berichtet Kreibich. Aufgrund des Platzmangels gestaltete sich das Rangieren der Fahrzeuge schwierig. „Jetzt haben die Mitarbeiter genügend Platz für Reparaturarbeiten.“

Viel zu uneffektiv

Zudem waren die Arbeiten am alten Standort viel zu uneffektiv. „Der Grünabfall wurde vorher an einem Platz gesammelt. Wenn genug zusammen war, wurde ein Container bestellt, in den die Mitarbeiter die Grünabfälle dann wieder mühevoll einfüllen mussten“, so Kreibich. Um den Bauhofmitarbeitern die Arbeit zu erleichtert, steht ihnen nun für die Grünabfälle ein ebenerdiger Container zur Verfügung.

„Der neue Bauhof soll die Arbeit der Mitarbeiter erleichtern und effektiver gestalten. Wir werden immer größer und durch die Flächen, die gepflegt werden müssen, steigt auch die Arbeit“, sagt der Bürgermeister.

Alt und verkommen: So sah der alte iBauhof hinter dem Rat der Gemeinde aus. Quelle: Johanna Uminski

Zufrieden über den neuen Bauhof zeigt sich auch das Amt Brück. „Ich finde, dass der Bauhof wirklich sehr gelungen ist“, sagt Vize-Amtsdirektor Lars Nissen. Bislang gab es in der Gemeinde viele verschiedene Anlaufpunkte für die Gemeindearbeiter. Damit verbunden war es ein recht provisorischer Zustand, der sich über die Jahre nicht verbessert hat, meint Nissen.

Die Gemeinde hat viel investiert

Die Gemeindevertretung habe viel in die Infrastruktur der Gemeinde investiert. Entsprechend haben sich auch die Aufgaben für die Gemeindearbeiter verändert, sagt Nissen. Vor zehn Jahren waren in der Gemeinde ein Schulhausmeister, eine Hausmeisterin der Kindertagesstätte in Teilzeit sowie ein Gemeindearbeiter auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung beschäftigt. Mittlerweile ist der Bauhof auf vier Kräfte angewachsen, die sich um die Kita und die Schule und in besonderem Maße um die kommunalen Straßen, Wege und Plätze kümmern.

Dies erfordere eine andere Technikausstattung und entsprechende Räumlichkeiten, um diese unterzustellen. „Die Arbeitsbedingungen der Gemeindearbeiter verbessern sich dadurch spürbar“, ist Lars Nissen überzeugt.

Von Johanna Uminski

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